Gute Beispiele
Die Wasserkraftnutzung stellt aus gesamtheitlicher, ökologischer Sicht nachweislich die beste Art der Stromerzeugung dar. Um ökologische Verbesserungen zu erreichen, werden dennoch laufend Massnahmen und Anstrengungen unternommen.
Nachfolgende Beispiele belegen dies:
- Fischtreppe Reichenau
Im April 2000 konnte die Fischpassanlage beim Kraftwerk Reichenau in Betrieb genommen werden. Damit ist wohl ein entscheidender Schritt zur Rettung der Rheinlanke gelungen.
- Dynamisierung Spöl
Der Spöl durchfliesst im Engadin den Schweizerischen Nationalpark. Seit 1970 wird ein Teil des Spöls in einem Wasserkraftwerk genutzt. Das Abflussregime hat zu einem neuen Gleichgewicht geführt.
- Fischbach Malans
Im Zusammenhang mit der Planung der Revitalisierung des Malanser Fischbaches zeigte es sich, dass gleichzeitig auch die vorhandene Wasserkraft mit einem Kleinkraftwerk genutzt werden kann.
- Prättigauer Werke der Repower Klosters AG
Die Prättigauer Werke bestehen aus den drei Kraftwerksstufen Klosters, Schlappin und Küblis. Eine Neukonzessionierung machte umfangreiche umweltrechtliche Abklärungen nötig, wobei auch ein Revitalisierungsprojekt realisiert wrude.
- Münstertaler Kraftwerke
Dank der durchgeführten Schutz- und Nutzungsplanung konnte die Wasserkraftnutzung im Münstertal im Hinblick auf eine sichere Stromversorgung speziell in den Wintermonaten optimiert werden.