Externe Kosten   

Bandbreite der externen Kosten als kalkulatorische
Energiepreiszuschläge

Diagramm der Bandbreite der externen Kosten als kalkulatorische Energiepreiszuschläge
 
*) Kernenergie ohne Bandbreite der externen Kosten der Risikoversion von 1-35 Rp./kWh

Externe Kosten

Die Wasserkraftnutzung weist kaum externe Kosten (=Kosten, die nicht durch den Verursacher getragen werden müssen) auf. Andere Stromproduktionsmöglichkeiten, wie sie in der Grafik dargestellt werden, schneiden diesbezüglich schlechter ab.

Die Methode der externen Kosten geht davon aus, dass zahlreiche Kriterien auch monetär, d.h. als Kosten oder Erträge, ausgedrückt werden können. Meist handelt es sich um Kosten, die nicht durch den Verursacher getragen werden. Beispielsweise verursachen die Emissionen von Luftschadstoffen bei den Gebäudebesitzern Kosten durch die Reparatur der durch die Luftschadstoffe verursachten Schäden. Man spricht von externen Kosten. Mittels externen Kosten können die unterschiedlichen Auswirkungen der Elektrizitätserzeugung auf Gebäude und Infrastrukturen, Gesundheit, Waldschäden, Treibhauseffekt, Landschaft, nicht erneuerbaren Ressourcenverbrauch etc. verglichen werden.

Zur Quantifizierung der externen Kosten werden verschiedene Bewertungsansätze verwendet, darunter Schadenskosten (z.B. Luftschadstoffe als Summe der verursachten Schäden an Gesundheit, Gebäuden etc.), Vermeidungskosten (Kosten für die Reduktion des Schadstoffes) und Zahlungsbereitschaften (Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung für einen naturnahen Lebensraum ergibt den "Wert" einer unberührten Natur). Die Monetarisierung ist jedoch die einzige umfassende, bewertende Methode, welche auch Kriterien einschliesst, die nicht in Ökoinventaren enthalten sind.

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