In Graubünden variiert die Flur- und Waldbrandgefahr je nach Höhenlage. An schneefreien Lagen, wo die diesjährige Vegetation noch nicht voll ausgeschlagen hat, erhöht sich die Waldbrandgefahr bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen rasch und kann örtlich gross sein!
In Graubünden herrscht weitverbreitet eine geringe bis mittlere Waldbrandgefahr. Die Waldbrandgefahr steigt bei milden Temperaturen im Frühling generell schnell an. An Orten, wo die diesjährige Vegetation noch nicht voll ausgeschlagen hat, können vertrocknete Gräser und Stauden des Vorjahres bei schönem Wetter leicht in Brand geraten. Entsprechend ist an diesen Stellen die Waldbrandgefahr lokal gross.
Föhn und milde Temperaturen führen in kurzer Zeit zu einer erheblichen Austrocknung der Böden und dürren Vegetationsschicht. Ein Feuer kann schnell ausser Kontrolle geraten und sich sehr schnell ausbreiten. Bei starkem und böigem Wind ist daher grosse Vorsicht im Umgang mit Raucherwaren und Feuer geboten!
Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt.
Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln
Waldbrandgefahr in anderen Kantonen
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