Fixpunkte sind dauerhaft gekennzeichnete Anschlusspunkte im Gelände. Sie sind in Landeskoordinaten bestimmt und weisen in der Regel eine Höhe über Meer auf. Die Fixpunkte und das schweizerische Koordinatensystem bilden die Grundlage für die Erhebung aller Geoaten (Daten mit geografischem Bezug). Auf diesen ist auch die amtliche Vermessung aufgebaut.
Die Lagefixpunkte gliedern sich in solche der Landesvermessung (LFP1 und LFP2, alt: Triangulationspunke) und solche der amtlichen Vermessung (LFP3 und Hilfsfixpunke). Der Unterhalt der LFP1 erfolgt durch das Bundesamt für Landestopographie. Die LFP2 werden durch das ALG und die LFP3 sowie die Hilfsfixpunkte durch die Nachführungsgeometer verwaltet.
Die Höhenfixpunkte (alt: Nivellementfixpunkte) gliedern sich in solche der Landesvermessung (HFP1) und solche der amtlichen Vermessung (HFP3, Gemeindenivellement).Im Kanton Graubünden gibt es kein Höhenfixpunktnetz der Kategorie 2 (HFP2).
Die LFP1, LFP2 und HFP1 werden auf dem Fixpunkt Datenservice des Bundes (FPDS) verwaltet. Über einen Datenviewer können die Protokolle dieser Punkte eingesehen und auch gedruckt werden.
Das geodätische Bezugssystem der Landesvermessung ist ein ebenes, rechtwinkliges Koordinatensystem mit dem Zentralpunkt in der alten Sternwarte in Bern mit den Koordinaten Y=600'000 m und X=200'000 m. Der Referenzpunkt für die Höhe liegt im Hafen von Genf auf dem Pierre du Niton und hat eine Höhe von 373.60 m.