Alle drei Jahre entstehen durch Maikäferengerlinge grosse Schäden an landw. Kulturen im Futter- und Ackerbau. Die einzige, in der Landwirtschaft erlaubte Massnahme zur Bekämpfung, ist der Einsatz des Pilzes Beauveria brongniartii. Der Pilz wird auf Gerstenkörner gezüchtet und mit der Direktsaatmaschine in den Boden eingebracht. Eine Bekämpfung wird ab einer wirtschaftlichen Schadschwelle von 20-30 Engerlingen pro m2 empfohlen. In den Jahren 2009 und 2010 wurden im Kanton Graubünden rund 600 ha Landwirtschaftsland behandelt.
Koordinationsstelle der Engerlingsbekämpfung im Kanton Graubünden ist das Ressort Pflanzenbau des LBBZ Plantahof in Landquart. Haben Sie Fragen zur Engerlingsbekämpfung, rufen Sie uns an!