Ambrosia - ein problematisches Unkraut

Die Beifussblättrige Ambrosie (Aufrechtes Traubenkraut) mit dem lateinischen Namen Ambrosia artemisiifolia ist in den letzten Jahren in die Schweiz eingeschleppt worden. Mit einer national abgestimmten Vorgehensweise wird diese Pflanze in allen Kantonen bekämpft.

Ambrosiapollen verursachen Allergien, triefende, juckende Nase, tränende, geschwollene Augen, Entzündung der Bronchialschleimhaut und in schweren Fällen Asthma.

Bekämpfung im Kanton Graubünden Ambrosia unterliegt gemäss Pflanzenschutzverordnung der Bekämpfungspflicht. Ambrosia wird im
Spätsommer gut erkannt und ist entweder von Hand, mit der Hacke oder mit dem Hackrahmen zu bekämpfen. Nach der Ernte von Gerste und anderen Getreidearten soll man Stoppelfelder sorgfältig kontrollieren.

Wo Ambrosia in den letzten Jahren Samen bilden konnte, keimen diese in den folgenden Jahren. Im Kanton Graubünden gibt es in jeder Gemeinde ausgebildete Ansprechpersonen, welche Sie bei der Pflanzenbestimmung oder mit Informationen zur Bekämpfung unterstützen können.

Ambrosia