Viele Gemeinden haben das absolute Feuerverbot erweitert  

31.07.2015
Plakat: Kein Feuer machen!
 

Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte


Das absolute Feuerverbot in Wald und Waldesnähe bleibt in ganz Graubünden bis auf weiteres in Kraft. Viele Gemeinden haben das Feuerverbot auf ihr ganzes Gemeindegebiet - teilweise mit gebietsspezifischen Lockerungen - erweitert.

Die Juli-Hitze hat zu einer grossen Trockenheit in den Bündner Wäldern geführt. Feuer können bei diesen Bedingungen leicht ausser Kontrolle geraten und sich sehr schnell ausbreiten.
Für eine genügende Durchfeuchtung des Waldbodens und des Unterholzes reicht die gefallene Regenmenge der letzten Tage nicht aus, das absolute Feuerverbot ausser Kraft zu setzen. Die vorhergesagten Niederschläge am 1. August dürften an der grossen Trockenheit in den Bündner Wäldern nicht viel ändern.

Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr bleibt es in ganz Graubünden absolut verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Sämtliche Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen nicht benutzt werden.

Eine Entspannung der Lage ist erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten. Kleinere Regenmengen wie ein- bis zweistündige Gewitter oder leichter Regen gelangen nicht durch das Kronendach auf den Waldboden und können die Situation nicht nachhaltig entschärfen.

1. August:
Den Anweisungen der Gemeindebehörden und der Feuerwehren ist unbedingt Folge zu leisten. Viele Gemeinden haben Feuerverbote und Einschränkungen auch ausserhalb des Waldareals erlassen, auch im Hinblick auf den Nationalfeiertag. Weitere Informationen sind bei den zuständigen Gemeinden erhältlich.

Bei der anhaltenden Trockenheit ist das Abfeuern von Feuerwerkskörpern auch in grossem Abstand zum Wald eine grosse Gefahr für Flur- und Waldbrände. Deshalb ist im Hinblick auf den Nationalfeiertag auf Feuerwerke zu verzichten. Ebenfalls sind Höhenfeuer innerhalb des Waldgürtels eine zu grosse Gefahr. Oberhalb der Waldgrenze sind Höhenfeuer nur in Absprache mit der Gemeinde und nach sehr sorgfältiger Planung zu entfachen.

Das Amt für Wald und Naturgefahren und die Gebäudeversicherung Abteilung Feuerwehr danken der Bevölkerung für das Verständnis, dass der Natur und dem Wald Sorge getragen wird.

Bundesfeier mit Feuerwerk in Chur       Rayonkarte für Feuerwerk in Chur

Feuerwerkregelung in Davos


Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln

Medienmitteilung vom 14.07.2015

Video: So werden Waldbrände verhindert

Waldbrandgefahr in anderen Kantonen

Waldbrandgefahr im Alpenraum ALP FFIRS

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