Absolutes Feuerverbot in Südbünden  

17.04.2014
Plakat: Kein Feuer machen!
 

Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte

.

Im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav ist in Absprache mit dem Kanton Tessin das Feuern im Freien untersagt. In Nordbünden und im Engadin ist die Flur- und Waldbrandgefahr an schneefreien und besonnten Lagen erheblich. In höheren Lagen hält der viele Schnee die Waldbrandgefahr gering.

In den Bündner Südtälern herrscht wie im ganzen Kanton Tessin eine grosse Waldbrandgefahr infolge Trockenheit. Nordwinde und milde Temperaturen führen in kurzer Zeit zu einer erheblichen Austrocknung der Böden und dürren Vegetationsschicht des Vorjahres. Ein ausgebrochenes Feuer kann sich dann sehr schnell verbreiten. Daher ist es im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav absolut verboten, im Freien Feuer zu entfachen! Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen keinesfalls sorglos weggeworfen werden.

Besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer ist an schneefreien und sonnenexponierten Lagen in ganz Graubünden geboten. Besonders im Spätwinter können dürres Laub sowie trockene Gräser und Stauden leicht in Brand geraten, wo der nächtliche Tau und Reif über den Tag abtrocknet oder an geschützten Lagen gänzlich fehlt.

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt. 

  
Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln

Waldbrandgefahr in anderen Kantonen

Waldbrandgefahr im Alpenraum ALP FFIRS

Waldbrand auf waldwissen.net
 
Weitere Infos zum Thema Verbrennen von Grünabfällen

Weitere Infos zum Thema Waldbrand