Starker Nordwind in den Bündner Südtäler erhöht die Waldbrandgefahr  

27.01.2015
Plakat: Kein Feuer machen!
 

Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte

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Auf der Nordseite von Graubünden ist die Flur- und Waldbrandgefahr infolge der Niederschläge gering. Im Moesano und Unterengadin ist die Waldbrandgefahr mässig. In den Bündner Südtälern dürfte die Waldbrangefahr infolge starkem Nordwind rasch ansteigen.

Niederschläge und tiefe Nachttemperaturen dämmen die Waldbrandgefahr in Graubünden ein.  An schönen und warmen Tagen kann die Waldbrandgefahr an besonnten und schneefreien Lagen wieder ansteigen. Föhn trocknet die Böden und das Bodenmaterial besonders schnell aus. Feuer im Freien sind immer mit der notwenigen Vorsicht zu entfachen. Besonders bei auffrischendem Wind sowie bei der Anwesenheit von dürrem Laub, trockener Gräser und Stauden sind brennende Feuer ständig zu überwachen und die Brandstellen dürfen nur nach vollständiger Löschung verlassen werden. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nie sorglos weggeworfen werden.

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt. 

  
Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln

Waldbrandgefahr in anderen Kantonen

Waldbrandgefahr im Alpenraum ALP FFIRS

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