Graubünden tritt der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin bei
Der Kanton Graubünden tritt der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (IVHSM) bei. Dies hat die Regierung beschlossen. Der Grosse Rat hatte dem Beitritt am 21. Oktober 2008 zugestimmt. Dagegen wurde kein Referendum ergriffen und die Referendumsfrist ist am 28. Januar 2009 ungenutzt abgelaufen.
Mit der Vereinbarung wird im Bereich der hochspezialisierten Medizin die bisherige Planung der einzelnen Kantone abgelöst zugunsten einer gesamtschweizerischen Planung. Hauptziel ist es, auf diesem Gebiet die Qualität und den Nutzen für Patientinnen und Patienten zu erhöhen sowie die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die hochspezialisierte Medizin umfasst gemäss der Vereinbarung Bereiche und Leistungen, die gekennzeichnet sind durch ihre Seltenheit, durch ihr hohes Innovationspotenzial, durch einen hohen personellen oder technischen Aufwand oder durch komplexe Behandlungsverfahren. Dazu gehören unter anderem spezialisierte Leistungen aus der Neurochirurgie, der Herzchirurgie oder bestimmte Organtransplantationen.