Bei einer Krise   

Traumatische Ereignisse und belastende Erlebnisse können körperliche und psychische Folgen haben und Gefühle und Empfindungen auslösen, die stark verunsichern können. Dazu zählen beispielsweise:

  • Angst
  • Hilflosigkeit
  • Trauer
  • Schuld
  • Enttäuschung
  • Ärger und Wut
  • Wiederholtes Nacherleben
 
Hinweise und Empfehlungen

  • Unterdrücken Sie Ihre Gefühle nicht, sprechen Sie darüber, auch mit Ihren Kindern.
  • Erwarten Sie nicht, dass die Zeit Ihre Erinnerungen automatisch löscht. Es ist möglich, dass Ihre jetzigen Gefühle nicht einfach verschwinden, sondern Sie weiter beschäftigen werden. 
  • Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Schlafen, Erholen, Nachdenken und mit jenen Menschen zusammen zu sein, die Ihnen nahe stehen. 
  • Drücken Sie Ihre Bedürfnisse klar und deutlich aus.
  • Versuchen Sie, sobald als möglich, zu Ihrem normalen gewohnten Alltag zurückzukehren.
  • Lassen Sie auch Ihre Kinder über Gefühle sprechen, sich in Spiel und Zeichnungen ausdrücken. Schicken Sie sie bald wieder zur Schule und zu den gewohnten Aktivitäten.
  • Lassen Sie nichtbetroffene Vertrauenspersonen (z.B. Gotte oder Götti, Kindergartenlehrpersonal, Lehrperson) mit Ihrem Kind reden. Ein Kind kann sich gegenüber jemandem, der nicht traumatisiert ist, besser öffnen.
  • Seien Sie vorsichtig im Strassenverkehr und im Umgang mit Maschinen. Unfälle geschehen häufiger in Stresssituationen.


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