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Davos: Festungswachtkorps nimmt Aktivitäten auf   

 
15.01.2001 
Heute nehmen die ersten Festungswächterinnen und Festungswächter ihre Arbeit zum Schutz der Davoser Bevölkerung, der Gäste und der Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums auf. In einer Woche wird der Grossteil des Festungswachtkorps, das der Bundesrat der Kantonspolizei Graubünden für Bewachungs- und Überwachungsaufgaben unterstellt hat, in Davos eintreffen.
Der Einsatz von Berufssoldaten des Festungswachtkorps (FWK) stützt sich auf einen Bundesratsbeschluss vom 28. Juni des vergangenen Jahres. Der Bundesrat würdigt darin das World Economic Forum (WEF) Davos als „ausserordentliches Ereignis“ mit internationaler Ausstrahlung und ermöglicht, nebst Mitteln der Luftwaffe auch Sicherheitsspezialisten des FWK für das WEF zur Verfügung zu stellen.
Auf Antrag der Kantonspolizei Graubünden bewachen und überwachen die Festungswächterinnen und Festungswächter Infrastrukturen in und um Davos und übernehmen Aufgaben im Konferenzschutz. Sie leisten ihren Einsatz als Bundesbedienstete.

Sicherheit immer wichtiger
Der Sicherheitsbereich gewinnt für das FWK seit Jahren unaufhaltsam an Bedeutung. Zurzeit stehen rund 500 speziell ausgebildete und ausgerüstete Festungswächterinnen und Festungswächter für Einsätze im In- und Ausland bereit. Sie schützen Personen, Objekte und Konferenzen. Unter anderem bewacht das FWK Konsulate im Inland sowie die Schweizer Botschaft in Algerien. Im weiteren wird das Grenzwachtkorps an der Landesgrenze verstärkt und für die Sicherheit der Swisscoy in Kosovo gesorgt.
Im vergangenen Jahr war das FWK bei verschiedenen Grossanlässen im Einsatz, etwa beim Uno-Sondergipfel "Ungass" in Genf, beim Treffen zwischen US-Präsident Bill Clinton und Palästinänser-Präsident Jassir Arafat in Genf und bei der Nato-Stabsrahmenübung „CDE“, die im Rahmen des Programms "Partnerschaft für den Frieden" (PfP) in Luzern abgehalten wurde.

Soforthilfe bei Naturkatastrophen
Als Element der Ersten Stunde in der Hand von Landesregierung und Armeeführung gewährt das FWK auch Soforthilfe bei Naturkatastrophen im Inland. In letzter Zeit werden zudem die Tätigkeiten des FWK im Bereich Ausbildung immer bedeutender, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die künftige Armee.

Auskunftsperson:
Daniel Reist, Informationschef FWK : 031 324 88 40
079 353 10 56

Quelle: Kantonspolizei Graubünden

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