Arosa: zahlreiche Vandalenakte  

09.02.2003
In der Nacht auf den Freitag sowie auf Samstag verübte eine unbekannte Täterschaft in Arosa beinahe zwei Dutzend Straftaten. In der Tiefgarage des Apparthotels Alexandra beschädigte die dreiste Täterschaft 16 Personenwagen. In der gleichen Zeitspanne war auch eine Sprayergruppe unterwegs. Diese verunreinigte verschiedene Fassaden. Über den entstandenen Gesamtschaden können zur Zeit noch keine genauen Angaben gemacht werden. Es dürfte aber einige zehntausend Franken sein. Ohne Gewalt beschaffte sich die Täterschaft Zugang zur Tiefgarage. Dort wurden Seitenspiegel abgerissen, Reifen zerstochen und weitere Beschädigungen verübt. Seit langer Zeit werden in Arosa im Schutze der Dunkelheit immer wieder Sprayereien und Schmierereien ausgeführt. In vergangener Zeit wurden oft mehrere Waggons der Aroserbahn verschmiert. Nun waren die Sprayer auch an Hotelwänden und anderen Fassaden tätig. Der Gesamtschaden dieser immer wiederkehrenden Beschädigungen kann nicht beziffert werden, wird aber von den Geschädigten als sehr hoch angegeben. Personen die zu den Straftaten des vergangenen Wochenendes aber auch zu den früheren Sprayereien Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Arosa, Telefon 081 377 19 38 zu melden.

Davos: überdurchschnittlich viele Autos geknackt
Am Freitag und Samstag sind in Davos, insbesondere auf den Parkplätzen Parsenn und Jakobshorn zahlreiche Fahrzeuge aufgebrochen worden. Wie die Polizei feststellte wurden die geknackten Fahrzeuge gründlich nach Gebrauchsgegenstände und Bargeld durchsucht. Besonders interessiert war die Täterschaft an Mobiltelefone, Fotoapparate, Autoradios, Kleincomputer und Kleider. Die Delikt- und Schadensumme wird auf etwa 30'000 Franken geschätzt. Die Autos, mehrheitlich der Marke Audi und VW wurden professionell, praktisch ohne sichtbaren Schaden zu hinterlassen, aufgebrochen. Bisher fehlt von der Täterschaft jede Spur. In den vergangenen Tagen meldeten viele Gäste der Kantonspolizei, dass ihr Fahrzeug aufgebrochen worden sei. Gemäss ersten Ermittlungen muss die Täterschaft am Freitag sowie am Samstag in der Zeit zwischen 10.00 und 14.00 Uhr in Davos unterwegs gewesen sein. Am Samstagmittag ging auch die Meldung ein, wonach unterhalb der Passhöhe Wolfgang beim Klachofenranck, in der Nähe des Ausstellplatzes einige Koffer und Taschen im Stützbach liegen würden. Bei der eingeleiteten Kontrolle wurden dort einige, als gestohlen gemeldete Gegenstände aufgefunden. Die Täterschaft muss dort am Samstag, um die Mittagszeit die entwendeten, für sie nicht brauchbaren Sachen entsorgt haben. Es wäre gut möglich, dass die Straftäter dort von vorbeifahrenden Fahrzeuginsassen gesehen wurden. Sachdienliche Angaben oder Feststellungen zur Täterschaft können bei der Kantonspolizei Davos Telefon 081 413 76 22 deponiert werden.

Klosters: Totalschaden bei Selbstunfall
Bei einem Selbstunfall in Klosters ist eine Mitfahrerin leicht verletzt worden. Mit einer Kopfwunde wurde sie zum Arzt begleitet. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Auf der Fahrt durch Klosters in Richtung Davos geriet eine Fahrzeuglenkerin kurz nach Mitternacht ins Schleudern. Dabei rutschte ihr Wagen in einer Rechkurve nach links, über die Gegenfahrbahn und prallte in der Folge heftig gegen einen Kandelaber.


Quelle: Kantonspolizei Graubünden