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Am Mittwoch haben sich in Graubünden drei Lawinenniedergänge ereignet. Zwei Personen mussten ins Spital geflogen werden.

Eine Lawine löste sich am Pazolastock oberhalb des Oberalppasses. Zwei Skitourenfahrer konnten sich selbständig aus der Lawine retten. Sie blieben unverletzt. Ein zweiter Lawinenniedergang ereignete sich im Bereich des Totalpsees im Davoser Parsenngebiet. Dort waren rund ein Dutzend Skifahrer neben der Piste unterwegs, als sich die Lawine löste. Einige wurden teilweise verschüttet. Alle Personen konnten sich selbständig befreien. Verletzt wurde niemand. Der Parsenn-Rettungsdienst und die Rega starteten - unterstützt von Lawinenhunden - eine Suchaktion. Es zeigte sich aber zum Glück schnell, dass keine weiteren Personen verschüttet worden waren.

Lawinenniedergang beobachtet
Die dritte Lawine löste sich am Älplihorn Richtung Bärentälli oberhalb von Davos Monstein. Zwei Personen wurden von den Schneemassen erfasst und teilweise beziehungsweise komplett verschüttet. Eine Rega-Crew, die gerade zu dieser Zeit über das Gebiet flog, konnte den Lawinenabgang beobachten und die beiden Verschütteten schnell bergen. Beide waren unterkühlt, einer von ihnen leicht verletzt. Sie wurden ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF beurteilt die Lawinensituation in weiten Teilen Graubündens derzeit als erheblich. Das aktuelle Lawinenbulletin kann unter www.slf.ch oder via App der Kantonspolizei Graubünden abgerufen werden.
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