Im Februar 2009 hat der Grosse Rat den Polizeibericht 2010 angenommen und damit die Schaffung eines Jugenddienstes bei der Kantonspolizei Graubünden gutgeheissen. Seit März 2010 bearbeitet nun eine zusätzliche Fahndungsgruppe der Fahndung Chur das Thema „Jugendkriminalität“.
Organisatorisch ist der Jugenddienst der
Fahndung Chur, einer Abteilung der
Kriminalpolizei, unterstellt. Unter der Leitung von Armin Sigron, Chef der Fahndung Chur, bearbeiten die Mitarbeiter des Jugenddienstes zentral Fälle von Jugendgewalt und Jugendkriminalität im Kanton Graubünden. Geografisch sind sie schwergewichtig im Raum Chur und den Nachbar- und Zubringerregionen zwischen Landquart, Thusis und Ilanz tätig. Dies als Konsequenz aus den Fallzahlen, welche die grösste Belastung im Raum Chur zeigen. Trotzdem hat der Jugenddienst eine zentrale Funktion für ganz Graubünden. Er berät und begleitet alle Polizeiposten, bearbeitet selber Fälle im ganzen Kanton und ist generell Ansprechpartner in allen Jugendbelangen.