Trinkwasseruntersuchungen   

Trinkwasser stellt unsere häufigste Probenart dar. In der Routineanalytik kann zwischen chemischen und bakteriologischen Analysen unterschieden werden.

Die chemischen Untersuchungen geben über die chemisch / physikalischen Eigenschaften des Wassers Auskunft. Dazu zählen z.B. Parameter wie die Wasserhärte, pH-Wert, Nitrat- und Ammoniumgehalt, gesamter organische Kohlenstoff (TOC) und die Leitfähigkeit.

Bei der bakteriologischen Trinkwasseruntersuchung wird in erster Linie nach so genannten Indikatorkeimen, die natürlicherweise in menschlichen und tierischen Fäkalien vorkommen, gesucht. Treten sie im Trinkwasser auf, zeigen sie eine Verschmutzung durch Fäkalien an. Solche Indikatorkeime sind die Bakterienart Escherichia coli (E. coli) und die Bakteriengruppe der Enterokokken, weil sie in sehr hoher Konzentration im Stuhl vorkommen. Wenn solche Bakterien im Trinkwasser vorhanden sind, ist dies ein Grund zur Beunruhigung, auch wenn z.B. E. coli selbst nicht krankheitserregend ist. Ihr Vorkommen zeigt an, dass es zu mikrobiellen Verunreinigungen gekommen ist und dient als Hinweis, dass auch krankheitserregende Keime im Trinkwasser sein können.

Neben diesen routinemässig durchgeführten Analysen führen wir auch eine Vielzahl spezieller Untersuchungen durch. Die Bestimmung von Schwermetallen oder Herbziden sind nur zwei Beispiele.

  • Marke Graubünden
  • Schweizer Portal von Bund, Kantonen und Gemeinden