Klärschlamm und Kompost   

Noch vor ein paar Jahren wurde Klärschlamm, welcher aus ARAs stammt, in der ganzen Schweiz als Düngemittel propagiert und von der Landwirtschaft auf deren Felder ausgebracht. Um Aufschluss über den Gehalt an Nährstoffen und einer eventuellen Schwermetallbelastung zu erhalten, wurden Klärschlammproben durch das ANU routinemässig erhoben und im Labor auf die entsprechenden Parameter untersucht.
Klärschlamm ist heute als Düngemittel verboten. Das liegt vor allem daran, dass verschiedene Komponenten des Klärschlamms heute als eher bedenklich eingestuft werden. Aus diesem Grund wird im Kanton Graubünden der Klärschlamms getrocknet und anschliessend in der Kehrichtverbrennungsanlage bzw. Zementindustrie als Brennmittel eingesetzt. Auch diese Proben müssen hinsichtlich ihres Schwermetallgehalts vorab im Labor untersucht werden.
Pro Jahr werden rund 30-60 Proben Klärschlamm untersucht.

Kompostproben aus kommunalen Kompostieranlagen werden analog den Klärschlämmen auf Nährstoffe und Schwermetalle untersucht.
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