Im Januar verzeichnete der Kanton Graubünden 1‘969 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 1.9% entspricht. Gegenüber dem Vormonat mit 1‘958 Arbeitslosen ist die Arbeitslosenzahl um 11 angestiegen. Zusätzlich wurden 1‘445 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, welche an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, welche lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im Januar wurden 3‘414 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat ist diese Zahl um 36 angestiegen. Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar war auch schon in den Vorjahren zu beobachten. Er ist im Wesentlichen auf die Winterpause im Baugewerbe zurückzuführen.
Von den 1‘969 Arbeitslosen waren 551 Frauen und 1‘418 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Baugewerbe (672), das Gastgewerbe (248) sowie der Bereich Handel, Reparatur und Autogewerbe (210). Im Januar wurden 92 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 89 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl leicht angestiegen.
Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von 130‘662 auf 134‘317 angestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 3.4%. Zusätzlich wurden gesamtschweizerisch ca. 53‘000 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert.
Kurzarbeit in Graubünden
Im Januar hatten 8 Betriebe mit 57 betroffenen Arbeitskräften Kurzarbeit eingeführt. Gegenüber dem Vormonat mit 8 Betrieben und 52 betroffenen Arbeitskräften ist die Kurzarbeit nur leicht angestiegen. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Werte gemäss Voranmeldung. Eine exakte Zahl der effektiv Kurzarbeitenden kann nicht angegeben werden, da die Unternehmungen die Kurzarbeitsentschädigung zeitlich verzögert bei verschiedenen Arbeitslosenkassen abrechnen.