Lernbericht   

Der Lernbericht ist eine Ergänzung zum vorgeschriebenen Volksschulzeugnis. Er enthält detaillierte Informationen über den individuellen Lernstand, die Ressourcen, die Entwicklungsmöglichkeiten sowie über die spezielle Lernsituation einer Schülerin bzw. eines Schülers. Grundlage für den Lernbericht bilden die vereinbarten individuellen Lernziele (Individualnorm).
Der Lernbericht ist konkret formuliert und in einer klaren und verständlichen Sprache geschrieben. Spezifische Fachbegriffe werden, wo immer möglich, vermieden. Weiter ist auf wertneutrale Formulierungen zu achten.

Ein Lernbericht muss eingesetzt werden:

  • für Schüler/innen, welche eine IKK besuchen;
  • für Schüler/innen mit Dyskalkulie; 
  • für Schüler/innen mit Legasthenie; 
  • für Schüler/innen, welche logopädisch gefördert werden.

Ein Lernbericht kann eingesetzt werden:

  • bei schulischen Defiziten in Folge von längeren Absenzen (Krankheit etc.);
  • bei Schulverweigerungen;
  • bei Privatunterricht;
  • bei anderen speziellen Situationen (z.B. Kinder, welche die Schulsprache als Zweitsprache lernen).

Für das Verfassen eines Lernberichtes für IKK-Schüler/innen sind – im Sinne einer Empfehlung – folgende Themen denkbar:

  • Anzahl der IKK-Lektionen
  • Sozial- und Selbstkompetenz
  • Arbeits- und Lernverhalten
  • Sachkompetenz (Beschreibung der speziellen Förderbereiche)

Es wird empfohlen, innerhalb eines Schulverbandes formale und inhaltliche Aspekte des Lernberichtes zu vereinheitlichen.

Unterlagen

  • Marke Graubünden
  • Schweizer Portal von Bund, Kantonen und Gemeinden