In Graubünden gibt es drei Amtssprachen: Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch. Diese Dreisprachigkeit prägt auch das Sprachenangebot der Volksschule.
Der Kanton kennt deutschsprachige, italienischsprachige und romanischsprachige Grundschulen. Amts- und Schulsprache werden von den einzelnen Gemeinden festgelegt. Ab dem Schuljahr 1999/2000 wurden in den deutschsprachigen Primar- und Kleinklassen als Zweitsprache Italienisch eingeführt.
Ab dem Schuljahr 2002/03 wurden in der Oberstufe Englisch und Italienisch als Pflichtfach eingeführt. Spezielle Wahlfachangebote existieren für diejenigen Landessprachen (u.a. Französisch), welche nicht als Pflichtfächer angeboten werden.
Am 22. April 2008 hat der Grosse Rat des Kantons Graubünden die Einführung von Englisch als zweiter Fremdsprache ab der 5. Klasse beschlossen. Diese Änderung soll ab dem Schuljahr 2012/13 umgesetzt werden.