Religionskunde und Ethik  

Anlässlich der Abstimmung vom 17.05.2009 (Ethik-Initiative) sprach sich das Bündner Volk dafür aus, dass die Landeskirchen weiterhin eine Lektion Religion erteilen und dass eine für alle Kinder der Volksschule obligatorisch zu besuchende Lektion Religionskunde und Ethik eingeführt wird. Gemäss Zeitplan des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartementes (EKUD) wird ab Schuljahr 2012/13 in der Bündner Volksschul-Oberstufe und ab Schuljahr 2017/18 in der Bündner Primarschule das Fach Religionskunde und Ethik unterrichtet.

Von Lehrpersonen der Volksschule, welche ihre Ausbildung im Jahr 2014 oder später abschliessen, wird erwartet, dass sie die Unterrichtsqualifikation für das Fach Religionskunde und Ethik mitbringen. Im Sinne einer Übergangsregelung bietet die Pädagogische Hochschule Graubünden im Auftrag des Amtes für Volksschule und Sport (AVS) in den Jahren 2011 bis 2014 für das Oberstufen-Fach Religionskunde und Ethik eine Fortbildung an.

Die Fortbildung im Hinblick auf die Einführung von Religionskunde und Ethik auf der Volksschul-Oberstufe richtet sich an Lehrpersonen der Volksschul-Oberstufe sowie an Religions-Lehrpersonen, welche während der Schuljahre 2007/08, 2008/09 und 2009/10 auf der Volksschul-Oberstufe während mindestens eines Jahres im Auftrag einer Landeskirche sechs oder mehr Wochenlektionen Religionsunterricht erteilt haben.

Die Fortbildung betreffend Religionskunde und Ethik dauert 2 x 5 Tage. Für die Erfüllung sind zwei Module vollständig zu besuchen. Die Module basieren auf dem entsprechenden Oberstufen-Lehrplan und können unabhängig von einander besucht werden. Die Module finden in Deutsch in Chur und in Italienisch in Roveredo und Poschiavo statt.

Berechnung Kontingent:

 Anzahl Abteilungen:  Anzahl Kontingentsplätze:
 1  1
 2  1
 3  1
 4  2
 5  2
 6  2
 7  3
 8  3
 9  3
 10  4
 usw.   usw.

Unterlagen