Bündner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt
Engagement gegen Gewalt an Frauen in Paarbeziehungen
Seit Mitte der 90er-Jahre sind in der Schweiz in verschiedenen Städten sogenannte Interventionsprojekte gegen Häusliche Gewalt entstanden. Mittels koordinierter Massnahmen und einer effektiven Zusammenarbeit zwischen staatlichen und privaten Stellen sollen Opfer von Häuslicher Gewalt besser geschützt werden.
Die Interventionsprojekte stützen sich auf Erfahrungen ähnlicher Projekte aus anderen Ländern, vorab aus dem Domestic Abuse Intervention Projekt aus Duluth im US-Bundesstaat Minnesota.
Hauptziele eines Interventionsprojektes sind:
- Gewalt stoppen
- Opfer schützen
- Täter zur Verantwortung ziehen
Mit Entscheid vom März 2003 hat die Regierung grünes Licht gegeben für die Durchführung des Bündner Interventionsprojektes gegen Häusliche Gewalt. Im September 2003 konnte das Projekt unter der Leitung der Stabsstelle für Chancengleichheit für Frau und Mann starten.
Die Regierung stimmte im Jahr 2006 einer Verlängerung des Projektes für weitere drei Jahre zu. Ende 2009 wurde das Projekt für ein weiteres Jahr bis Ende 2010 verlängert.
Projektleitung:
Arbeitspensum: insgesamt 30%