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  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden
  • Departament d'educaziun, cultura e protecziun da l'ambient dal Grischun
  • Dipartimento dell'educazione, cultura e protezione dell'ambiente dei Grigioni

über das Projekt Chance   

CHANCE GRAUBÜNDEN – das innovative Bildungsprojekt für Chancengleichheit in der Berufswahl

Die Zeit der Berufswahl ist für Mädchen und Buben eine grosse Herausforderung – ebenso für die Lehrpersonen, die ihre Schülerinnen und Schüler in diesem Prozess begleiten. Das Projekt CHANCE GRAUBÜNDEN zeigt ihnen neue Wege in der Gestaltung der Berufswahl und leitet sie an zu mehr Chancengleichheit.

Geschichte

CHANCE GRAUBÜNDEN ist ein Projekt der Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann. In der ersten Phase von 2004 bis 2007 wurde es vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt (Finanzhilfen nach Gleichstellungsgesetz). Seit 2007 wird es vom Kanton Graubünden finanziert und läuft noch bis zum Jahr 2010.

Projektleitung: Claudia Meili-Senn, lic.phil. I
 

Aktuell

Neues Lehrmittel Chance, Lehrmittel für die Berufs- und Lebensplanung. Die Vorstellung und das Bestellformular finden Sie in der rechten Spalte.

Angebot

Bereits haben sechs Schulen das Programm von CHANCE GRAUBÜNDEN ganz oder teilweise übernommen bzw. durchgeführt. Jetzt werden neue Schulen kontaktiert.

  • Projekttage oder Projektwochen in der Volksschul-Oberstufe, an den Berufsschulen oder an Gymnasien zum Thema Berufswahl und Berufs- und Lebensplanung. Hier haben wir für Sie Beispiele von durchgeführten Projekttagen und Projektwochen.
  • Elternveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung, an der Eltern von Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich über die Berufswahl ihrer Kinder zu informieren und über die geschlechtsspezifischen Unterschiede der Berufswahl und ihre eigene Rolle zu reflektieren. Mehr Informationen finden Sie in der rechten Spalte
  • Unterrichtsmodule im Team-Teaching zum Thema geschlechtersensible Berufswahl, Work-Life-Balance und Karriere. Die Themen der Unterrichtsmodule haben wir in der rechten Spatel zusammengestellt.
  • Pool von geschulten Berufsleuten, Vätern und Müttern mit ungewöhnlich spannender Berufswahl, Karriere und Lebensgestaltung, die als „lebendige Vorbilder“ in die Schule kommen und mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren. Einle Liste mit den Berufen und Familienmodellen haben wir in der rechten Spalte vorbereitet.
  • Weiterbildung für Lehrpersonen, die den Berufswahlprozess ihrer Schülerinnen und Schüler begleiten und sich mit dem Thema des geschlechtersensiblen Unterrichts auseinandersetzen möchten. Die Themen finden Sie in der rechten Spalte.
  • Neues Lehrmittel mit fixfertigen Unterrichtsmodulen in allen vier Landessprachen zum geschlechtersensiblen Berufswahlprozess, erschienen im September 2008. In der rechten Spalte finden Sie eine kurze Vorstellung des Lehrmittels und den Bestelltalon.
  • Tagung an der PH-Graubünden: „Buben – die grossen Verlierer der Schule?“. Projekt CHANCE GRAUBÜNDEN organisierte zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Graubünden eine Tagung über das heiss diskutierte Thema der Benachteiligung der Buben in der Schule. In Vorträgen und Workshops wurden die Studierenden und Dozierenden der PHGR die Möglichkeiten und Chancen einer geschlechtergerechten Pädagogik vorgestellt.
    Die zwei Hauptreferate, die fundiertes Hintergrundwissen liefern, sind in der rechten Spalte einsehbar und unter www.wort.ch.

 

Zahlen und Fakten zur Berufswahl

  • Mädchen und Buben schränken sich bei ihrer Berufswahl und ihren Lebensperspektiven immer noch unnötig ein.

    Die Mädchen wählen aus einem sehr engen Berufsspektrum mit dem Hintergedanken einer teilzeitlichen Berufstätigkeit im Einklang mit der Familie. Damit können sie ihre schulischen Erfolge nicht optimal nutzen.
    Buben hingegen treffen ihre Wahl aus über hundert Berufen und konzentrieren sich dabei auf die Verdienst- und Karrieremöglichkeiten, blenden dagegen die Familienperspektive fast vollständig aus.
    CHANCE GRAUBÜNDEN macht diese Hintergründe sichtbar und hebt sie ins Bewusstsein, zeigt die Folgen für Lohnunterschiede, Aufstiegschancen und das Familienleben auf.

    Hier die wichtigsten Zahlen zur Berufswahl und zur nachobligatorischen Bildung:
  • Berufliche Stellung Beschäftigungsgrad
  • Bildungsstand der Wohnbevölkerung Eintritte in Berufsbildungen
  • Hausarbeit Hauptverantwortung Lohn nach Wirtschaftsbranchen

Welche Berufe junge Bündnerinnen und Bündner wählen, erfahren Sie hier:
http://www.powerschool.org/statistiken/index.php

Wenn Sie an unseren Angeboten interessiert sind, können Sie sich jederzeit bei der Projektleiterin melden.

Kontakt

Dokumente

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