Bevölkerung

Der Kanton Graubünden mit seinen 195 886 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz. Die Bevölkerungsdichte beträgt 27,57 Personen pro Quadratkilometer.

Ende 2014 zählte der Kanton Graubünden 195 886 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit 27,57 Personen pro Quadratkilometer ist Graubünden der am dünnsten besiedelten Kanton. In der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz, leben 34 547 Personen.

Die häufig verwendete Bezeichnung "Schweiz im Kleinen" trifft auf Graubünden insbesondere auf die Zusammensetzung der Bevölkerung zu. Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 64 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 13 Prozent Rätoromanisch, 11 Prozent Italienisch und 13 Prozent andere Sprachen (Hauptsprache gemäss Strukturerhebung 2013).

Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Konfessionen. Rund 43 Prozent der Bevölkerung ist römisch-katholisch und 34 Prozent evangelisch-reformiert. Anderen christlichen Glaubensrichtungen gehören rund 4 Prozent an. 15 Prozent sind konfessionslos.

Knapp ein Fünftel der Bündner Bevölkerung ist 19 Jahre alt und jünger. Der Anteil der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren liegt bei 62 Prozent, und knapp 20 Prozent der Einwohner sind über 65 Jahre alt.