Nationalpark   

Die landschaftlichen Schönheiten und die Vielgestaltigkeit der Natur prägen Graubünden. Natur pur bietet insbesondere der Schweizerische Nationalpark. Das einzigartige rund 170 Quadratkilometer grosse Naturreservat liegt im Engadin und Val Müstair und lockt jährlich 150'000 Besucherinnen und Besucher an.

Der Schweizerische Nationalpark ist dicht von einheimischen Gross-Wildtieren besiedelt: rund 1900 Hirsche, 1700 Gämsen, 300 Steinböcke, 6 Steinadler-Paare und seit 1991 auch wieder Bartgeier finden dort ihren natürlichen Lebensraum.

Das 170 Quadratkilometer grosse Naturreservat liegt im Unterengadin und Val Müstair auf einer Höhe zwischen 1'400 und knapp 3'200 Metern über Meer. 1914 offiziell gegründet, wird die Natur im Nationalpark vor allen menschlichen Einflüssen und Eingriffen vollständig geschützt. Der Nationalpark ist Gegenstand verschiedenartigster wissenschaftlicher Forschungen. Darüber hinaus hat er grosse Bedeutung als eindrückliches und erholsames Wandergebiet.

An erster Stelle steht der Naturschutz

50 Prozent der Parkfläche besteht aus Wald und alpinen Matten, die andere Hälfte aus Fels und Geröll. Die Waldgrenze im Park liegt mit fast 2300 Metern über Meer aussergewöhnlich hoch. Während der idealen Besuchszeit zwischen Juni und Oktober erwandern sich jährlich etwa 150'000 Personen ein Wegnetz von insgesamt rund 80 Kilometern. Zwischen Il Fuorn, Stabelchod und Margunet wurde überdies ein Natur-Lehrpfad eingerichtet. Parkwächter sorgen dafür, dass die zum Schutz der Natur aufgestellten Regeln eingehalten werden. Sie geben stets auch gern Auskünfte. Das Informations- und Verwaltungszentrum befindet sich im neuen Nationalparkzentrum in Zernez.

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