Der Kanton Graubünden verfügt über ein vielfältiges und reichhaltiges Kulturangebot. Zum UNESCO-Kulturerbe gehört die karolingische Klosteranlage St. Johann in Müstair. Aber auch heute bietet Graubünden Kultur auf hohem Niveau.
Die Bergwelt Graubündens lockte immer wieder Berühmtheiten an: Die Künstler Giovanni Segantini, Ernst Ludwig Kirchner, Alberto Giacometti und Alois Carigiet, der Philosoph Friedrich Nietzsche oder der Autor Thomas Mann wirkten in Graubünden. Von der einmaligen Bergwelt liess sich auch Johanna Spyri für ihren Weltbestseller "Heidi“ inspirieren.
Auch heute bietet Graubünden Kultur auf höchster Ebene: Zum Beispiel stimmungsvolle klassische Musikfestivals und überraschende Theaterinszenierungen an spektakulären Aufführungsorten. Oder freie Klänge von Jazz und Weltmusik sowie Comedy auf 2000 Meter Höhe.
Vielfältig und traditionsreich ist auch die Bündner Architektur. Graubünden ist bekannt für seine Burgen und mittelalterlichen Kirchen. Das Land der spektakulären Brücken, Galerien und Tunnels hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Regionen zeitgenössischer Architektur im Alpenraum entwickelt.
Vielfältige Museumslandschaft
Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört die karolingische Klosteranlage St. Johann von Müstair mit dem weltberühmten frühmittelalterlichen Wandmalereizyklus aus dem 9. Jahrhundert. Die Anlage mit dem Museum vermittelt einzigartige Einblicke in 1200 Jahre Kloster- und Kulturgeschichte.
Insgesamt befinden sich in Graubünden über 70 grössere und kleinere Museen. Zu den drei kantonalen Museen in Chur gehören das Bündner Kunstmuseum, das Rätische Museum sowie das Bündner Naturmuseum.