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Session: 03.09.2022

In der Botschaft der Regierung an den Grossen Rat (Heft Nr. 4/2021-2022) zum Aktionsplan «Green Deal für Graubünden» (S. 327) wurde festgehalten, dass die Etappe II des AGD in der Oktobersession 2023 dem Grossen Rat zur Beratung und zum Beschluss unterbreitet werde. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte die Vernehmlassung vorbereitet, durchgeführt, ausgewertet und die Botschaft zum AGD Etappe II verfasst sein.

In der Antwort der Regierung auf den Auftrag Horrer betreffend Solaroffensive für Graubünden ist zu lesen, dass die Botschaft zur Etappe II des kantonalen Aktionsplans «Green Deal für Graubünden» dem Grossen Rat voraussichtlich erst im April 2025 zur Beratung und Beschlussfassung unterbreitet wird.

In Anbetracht des sich zwischenzeitlich stark erhöhten Risikos einer Energiemangellage mit den damit verbundenen finanziellen Konsequenzen ist eine solche Verzögerung unhaltbar.

Daher ersucht die Grünliberale Fraktion die Regierung, die nachfolgenden Fragen zu beantworten:

  1. Wodurch ist die Verzögerung von eineinhalb Jahren in so kurzer Zeit entstanden?
  2. Wie sieht der aktuelle Zeitplan bezüglich der Etappe II des AGD zurzeit aus?
  3. Welche Beschleunigungsmassnahmen sind aus Sicht der Regierung denkbar?
  4. Wie stellt sich die Regierung zur Idee, die Etappe II des AGD weiter zu etappieren, so dass gewisse Massnahmen und deren Finanzierung vorgezogen werden können?

Chur, 3. September 2022

Kappeler, Rageth, Danuser (Chur), Bavier, Oesch, Saratz Cazin, von Ballmoos