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Regierungsprogramm

Regierungsprogramm 2021-2024

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Wichtige Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Die Ausgangslage für den Kanton Graubünden ist gemäss Lagebeurteilung weiterhin anspruchsvoll, obwohl sich einige Herausforderungen im Vergleich zu vor vier Jahren abgeschwächt haben. So stellt sich die Baubranche beispielsweise dem durch die Zweitwohnungsinitiative ausgelösten Prozess des Strukturwandels. Dieser ist mit Auswirkungen auf die vom Tourismus geprägten Regionen wie auch auf das ganze Kantonsgebiet aber weiter im Gange und bleibt herausfordernd. Die Tourismusbranche wiederum konnte durch verschiedenste Massnahmen die Folgen der lange anhaltenden Euroschwäche teils kompensieren. Der leichte Aufschwung der letzten Jahre darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Herausforderungen der Branche gross bleiben. Der Kantonshaushalt ist zurzeit weiterhin im Lot, die Aussichten sind jedoch zunehmend gedämpfter. Andere Herausforderungen wie der Klimawandel, der Medienwandel und der Fachkräftemangel dürften zunehmen, ebenfalls die Komplexität und Vernetzung in Staat und Politik. Die Entwicklungen der Weltwirtschaft und Geopolitik können je nachdem einen grossen Einfluss auf den Kanton haben. Die Digitalisierung und Metropolisierung bringen Chancen wie auch Risiken.

Die unterschiedlichen Räume des Kantons, vom Rheintal über die Tourismusgebiete und den dezentralen sowie ländlich geprägten Räumen bis zu den Naturräumen, haben sich bereits in der Vergangenheit ungleich entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass die Einflüsse der verschiedenen Trends und Entwicklungen ebenfalls zu unterschiedlichen Entwicklungen in den Gebieten des Kantons führen werden. Das Ziel des Regierungsprogramms 2021-2024 ist es, eine positive Entwicklung der unterschiedlichen Räume im Kanton zu ermöglichen und zu unterstützen. Dabei möchte die Regierung als Kernpunkte erstens Graubünden als innovativen Gebirgskanton besser positionieren und an die digitale Zukunft ausrichten, zweitens Graubünden in Zeiten des Klimawandels mit einem Green Deal nachhaltig entwickeln und drittens Graubündens Vielfalt fördern. Dafür sollen die bestehenden Standortvorteile im Kanton Graubünden besser ausgeschöpft werden und den Nachteilen begegnet werden. Neben der Bekanntheit des Kantons Graubünden als Erholungs- und Wirtschaftsstandort soll Graubünden auch als Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsort bekannter werden und seine Standortattraktivität besser vermarkten. Damit soll ein Beitrag dafür geleistet werden, nicht nur die Abwanderung zu stoppen, sondern die Zuwanderung von Familien und Fachkräften zu fördern.

Die Regierung hat im Rahmen des Regierungsprogramms 2021-2024 12 Regierungsziele und 29 Entwicklungsschwerpunkte mit 98 Massnahmen festgelegt.

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