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Erste Tranche der lokalen Verteilnetze bezeichnet

Die Bündner Regierung hat die erste Tranche der lokalen Netzgebiete bestimmt. Die Bezeichnung der Netzgebiete erfolgt im Rahmen des Bundesgesetzes über die Stromversorgung, welches auf den 1. Januar 2008 teilweise in Kraft getreten ist.
Es regelt einerseits die in Etappen einzuführende Strommarktliberalisierung und andererseits die im Monopol verbleibenden Übertragungs- und Verteilnetze. Das Gesetz beauftragt die Kantone, die Netzgebiete der auf ihrem Gebiet tätigen Netzbetreiber zu bezeichnen. Die Netzbetreiber haben in ihren jeweiligen Netzgebieten die Grundversorgung und die Versorgungssicherheit sowie den diskriminierungsfreien Netzzugang zu garantieren.
Aufgrund der Rückmeldungen der Gemeinden wurde ein Entwurf zur Bezeichnung der lokalen Verteilnetzgebiete erarbeitet. Dabei konnten 68 lokale Verteilnetzgebiete, welche die Fläche von 164 Gemeinden abdecken, zur Bezeichnung durch die Regierung dargestellt werden. Für die übrigen Gemeinden konnte hingegen bisher keine Zuweisung oder Bezeichnung erfolgen, da noch verschiedene Abklärungen mit den Netzbetreibern andauern. Die betroffenen Gemeinden müssen dies nun bis Ende Dezember 2010 nachholen. Auch die Bezeichnung der regionalen und überregionalen Verteilnetze erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Pläne mit den bereits bezeichneten lokalen Verteilnetzgebieten werden auf der Internetsite des Amtes für Energie und Verkehr Graubünden aufgeschaltet.


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
Data: 15.07.2010