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Bus alpin startet mit Angebotsaubau im Albulatal in die Sommersaison

Während der Sommermonate ist der Bus alpin in 13 Schweizer Bergregionen unterwegs. Organisiert durch regionale Trägerschaften werden in Zusammenarbeit mit lokalen Busunternehmen oder Transportpartnern wie der PostAuto Schweiz AG Gäste zu Ausflugszielen befördert, welche bislang nicht oder nur schlecht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen waren.

Grösseres Angebot im Albulatal
Ein Ausbau des Angebotes steht im bündnerischen Albulatal bevor. Ab dem 25. Juni gibt es zusätzliche Busverbindungen zwischen dem Oberengadiner Ort La Punt und Bergün im Parc Ela. Täglich verkehren neu drei Busse von La Punt, respektive vier Busse von Bergün zum Albulapass. Das neue Busangebot wurde von den Trägern – Gemeinde/Tourismus Bergün, Gemeinde/Tourismus La Punt sowie Parc Ela und Kanton Graubünden – im Sommer 2015 unter dem Namen «AlbulaBUS» erfolgreich getestet. Längerfristig erhoffen sich die regionalen Akteure 1‘000 Fahrgäste pro Saison für dieses Rufbusangebot. Von Bergün ins Val Tuors existiert zudem bereits seit einigen Jahren eine Busverbindung mit zwei täglichen Kursen. Letzten Sommer konnte dieses Angebot auf drei tägliche Kurse ausgebaut werden.

Bus alpin evaluiert Nutzen
In den Bus alpin-Regionen wird in diesem Sommer mit einer Fahrgastbefragung evaluiert, welchen Nutzen die Busse bringen. Die ersten vier Busbetriebe wurden bereits vor zehn Jahren gestartet. Der Bund unter-stützte die Aufbauarbeiten. Damals konnten die Fahrgäste der Pilotbetriebe ein erstes Mal zum Nutzen befragt werden. Die Evaluation zeigte, dass mit den Bus alpin-Betrieben jährlich rund 100 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem wird dank der Kunden und Kundinnen, welche durch die Werbung von Bus alpin neu in die Regionen kommen, ein Mehrwert von 1-2 Millionen Franken geschaffen. Dieser gleichzeitige Gewinn für die Umwelt und die lokale Wirtschaft ist nur möglich, weil 30 Prozent der Fahrgäste vom Auto auf den Bus umgestiegen sind.