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INTERREG-III-A-Projekt

Bahnverbindung Unterengadin – Obervinschgau

Die Ergebnisse des Moduls D des INTERREG-III-A-Projektes „Öffentlicher Verkehr im Dreiländereck (Rätisches Dreieck)“ liegen vor. Dieses Modul befasst sich mit ei-ner neuen Bahnverbindung zwischen dem Unterengadin und dem. Obervinschgau, Untersucht wurden fünf Linienführungsvarianten:

  • Variante 1 S-chanf – Livigno – Valchava – Müstair – Mals,
  • Variante 2 Zernez – Punt la Drossa – Valchava – Müstair – Mals
  • Variante 3 A: Scuol – Mals (direkt)
  • Variante 3 B Scuol – Valchava – Müstair – Mals
  • Variante 4 Scuol – Nauders – Reschenpass – Mals

Die Untersuchungs- und Arbeitschwerpunkte waren: Geologische Grobuntersuchun-gen, generelle Linienführungen, Tunnelbau, raumplanerische Aspekte, Umweltas-pekte, Verkehrserhebungen (Ist-Zustand) und Nachfrageabschätzungen, mögliche Betriebsformen, Kostenschätzungen und Gegenüberstellung der Varianten. Die Va-rianten liegen in einem Raum mit den unterschiedlichsten bahntechnischen Eigen-heiten: Schmalspur und elektrisch (RhB), Normalspur und Dieselbetrieb (Vinschger-bahn). Die normalspurigen Anschlussbahnen werden elektrisch betrieben, weisen aber verschiedene Stromsysteme auf.

In der Studie wurde keine Entscheidung für eine Variante getroffen. Die Vor- und Nachteile der Varianten werden je nach Standpunkt unterschiedlich gewertet. Wäh-rend im Vinschgau der Anschluss an die wiedereröffnete normalspurige Vinschgau-erbahn im Raum Mals/Glurns klar scheint, ist das nördliche Tunnelportal nicht klar. Da müsste die Diskussion über die Varianten geführt werden.

Projekt

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Geologie