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Glückliche und zufriedene Gesichter an der 2. „Waldtrophy“ in Klosters-Monbiel



Als eigentlicher Höhepunkt der diesjährigen „Waldtrophy“ wurde am vergangenen Freitag (7.Juni) das grosse Finale bei strahlendem Frühsommerwetter in Form eines ganztägigen Postenlaufes mit Wettkampfcharakter durchgeführt.

Nach einem erfolgreichen Pilotversuch im UNO Jahr des Waldes 2011 fanden sich auch in diesem Jahr wieder nahezu 70 Kinder der 3. und 4. Klasse der Primarschulen Klosters Platz, Klosters Dorf und Klosters Serneus zusammen. Sie durften ihr Wissen um den Wald, speziell um die für Graubünden bedeutenden Waldfunktionen, auf die Probe zu stellen.

Ein ganzes Schuljahr lange begleitete der „Wald“ mit all seinen abwechslungsreichen Facetten die Schülerinnen und Schüler durch den Schulunterricht. Neben einem breiten Basiswissen, welches im ordentlichen Unterricht vermittelt wurde, wurden verschiedene Sequenzen direkt im Wald durchgeführt. Organisiert wurden diese vom örtlichen Forstdienst, vom Amt für Wald und Naturgefahren und weiteren Partnern wie dem Bündner Naturmuseum.

Im Zentrum der Waldtrophy steht der eigentlicher Lernprozess und die Auseinandersetzung mit dem Thema Wald, welcher die Kinder offensichtlich nachhaltig positiv geprägt hat (AWN).





Der Name der Trophy beschreibt eine ganze Zeitspannspanne, ein Prozess, nicht eine einzelne isolierte Aktion, sondern einen Weg, der mit einem Event an dessen Ende abgeschlossen wird. Zudem ist die Waldtrophäe ein Pokal der von der Siegergruppe gewonnen wird und als Wanderpokal fungiert.
Den Namen erfunden sowie die Aktion konzipiert haben Sandro Krättli und Ines Aust, beide Forstingenieure beim Amt für Wald und Naturgefahren, in der Region Herrschaft/Prättigau/Davos in Schiers. Dies in enger Zusammenarbeit mit den Schulen Klosters und dem örtlichen Forstdienst.