Seiteninhalt

Absolutes Feuerverbot in den Bündner Südtäler

Plakat: Kein Feuer machen!
 

Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte

Aufgrund des seit Wochen anhaltenden schönen Wetters und zeitweise starken Nordwinds gilt für das Misox, Calancatal, Puschlav und Bergell ein absolutes Feuerverbot im Freien. Auf der Alpennordseite von Graubünden und im Engadin herrscht eine geringe, in den tieferen Lagen eine mässige Wald- und Flurbrandgefahr (siehe Waldbrandgefahrenkarte).   

Grillfeuer sind immer mit Vorsicht im Freien und in festeingerichteten Feuerstellen zu entfachen. Bei starkem Wind und insbesondere bei Föhn ist das Feuern im Freien zu unterlassen. Ein bei starkem Wind ausgebrochenes Feuer kann sich auch im Winter sehr schnell ausbreiten, wie der Grossbrand in der Mesolcina zum Jahreswechsel 2016/17 zeigte. Brennende Feuer sind ständig zu überwachen und die Brandstellen dürfen nur nach vollständiger Löschung verlassen werden. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nie sorglos weggeworfen werden.

Das Steigenlassen von Himmelslaternen (auch Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- oder Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen genannt) ist im Kanton Graubünden ganzjährig verboten!

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt.


Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln

Einschätzung und Kommunikation der Walbrandgefahr

Infoblatt "Feuerverbot und Waldbrandgefahr"

Infoblatt "Sichere Feuerstellen"

Merkblatt „Absolutes Feuerverbot"

Video: So werden Waldbrände verhindert

Waldbrandgefahr in anderen Kantonen

Waldbrandgefahr im Alpenraum ALP FFIRS

 

Bericht zur Waldbrandprävention 2030

Merkblatt zur Projektierung Projekte Löschwasserbecken/-teiche

Waldbrand auf waldwissen.net
 

Weitere Infos zum Thema Feuern im Freien

Weitere Infos zum Thema Waldbrand