Die Flur- und Waldbrandgefahr ist gering bis mässig

Plakat: Kein Feuer machen!
 

Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte

In Graubünden ist die Waldbrandgefahr gering bis mässig (siehe Waldbrandgefahrenkarte). Die Wetterprognosen für die Nordseite nach dem bevorstehenden Kälteeinbruch am Wochenende sind hochsommerlich. Auf der Südseite bleibt diese Abkühlung aus. Die Flur- und Waldbrandgefahr wird deshalb insbesondere auf der Alpensüdseite ansteigen. Es ist grosse Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien geboten.

Bei hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr schnell an, meist unterstützt von thermischen Winden. Bei böigen Winden oder starkem Föhn breitet sich ein ausgebrochenes Feuer sehr schnell aus. Brennende Zigaretten, Streichhölzer und andere brennende Gegenstände dürfen daher keinesfalls sorglos weggeworfen werden. Beim Grillieren sind fest eingerichtete Feuerstellen zu benützen, welche nur in absolut gelöschtem Zustand verlassen werden dürfen!

Das Steigenlassen von Himmelslaternen (auch Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- oder Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen genannt) ist im Kanton Graubünden ganzjährig verboten!

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt.


Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte und Verhaltensregeln

Einschätzung und Kommunikation der Walbrandgefahr

Video: So werden Waldbrände verhindert

Waldbrandgefahr in anderen Kantonen

Waldbrandgefahr im Alpenraum ALP FFIRS

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