Fakten und Zahlen zum Bündner Wald

Waldfläche

Grafik der Waldfläche in Graubünden im Verhältnis zur Schweiz 

Waldtyp 1986(LFI1) 1996(LFI2) 2006(LFI3) 2013(LFI4)
Gesamte Waldfläche 176'500 192'000 200'800 209'800
davon Hochwald 152'500 166'000 177'200 185'200
davon Gebüschwald 24'000 26'000 23'600 24'600


Eigentumskategorien 2013(LFI4)
Gemeinden u. öffentliche Korporationen 85.7%
Privatwald 14.3%


1 ha = 100 a = 10'000 m2

 

Quelle: Schweizerisches Landesforstinventar (LFI)

Holzvorrat

Die in den Wäldern Graubündens stehenden Bäume weisen zusammen einen Holzvorrat von rund 54 Millionen Kubikmetern auf. Dies entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von 377m!

Der Forstdienst bezieht die Holzvorratswerte auf eine Hektare. Die Werte für den Kanton Graubünden (300 m³/ha) liegen dabei deutlich unter dem schweizerischen Schnitt (350 m³/ha).

Grafik Holzvorrat

Quelle: Schweizerisches Landesforstinventar (LFI)

Holznutzung

In den letzten fünf Jahren wurden in öffentlichen und privaten Wäldern durchschnittlich 410'000 Kubikmeter Holz pro Jahr genutzt. Die jährlich genutzte Holzmenge entspricht einem Würfel mit der Kantenlänge von knapp 75 Metern!

Holzverkäufe nach Sortiment im Gesamtwald
Grafik Holznutzung 

Quelle: eidgenössische Forststatistik
 

Gesundheitszustand

Der Gesundheitszustand des Waldes wird an den Verlusten der Blatt- und Nadelmassen gemessen. Der Anteil Bäume mit deutlicher Kronenverlichtung hat im Berggebiet zwischen 1985 und 1997 von 10% auf 19% zugenommen. Der Gesundheitszustand des Waldes hat sich, an den Verlusten der Blatt- und Nadelmassen gemessen, deutlich verschlechtert.
Zwischen 1998 und 2007 hingegen ist die Kronenverlichtung unbekannter Ursache, mit jährlichen Schwankungen, auf dem Niveau von 1997 geblieben.2)

Im Jahre 2007 präsentierte sich die Situation in der Alpenregion wie folgt:

Gesund
0 – 10% Nadelverlust
20%
Leichte Kronenverlichtung,
15 – 25% Nadel-/Blattverlust
61%
Deutliche Kronenverlichtung
30 – 100% Nadel-/Blattverlust
19%

Grafik Waldschäden 

 

Stand der Erschliessung

Waldwege ermöglichen die effiziente Nutzung der Holzressourcen. Sie sind Ausgangspunkt für die Holznutzung mit dem Seilkran und dienen in vielen Fällen auch der Land- und Alpwirtschaft, sowie dem Tourismus. Waldwege werden dem Gelände angepasst und nur dort gebaut, wo sie notwendig sind.
 

Lastwagenbefahrbare Waldwege in m/ha 3)

 

Gegend Total
Graubünden 9.0
Schweiz 26.9
Schweiz. Mittelland 59.6

Grafik Erschliessung der Wälder

Quelle 3): Brändli U.-B. (Red.) 2010: Schweizerisches Landesforstinventar. Ergebnisse der dritten Erhebung 2004 – 2006. Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Bern, Bundesamt für Umwelt, BAFU. 312 S.

Alle oben erwähnten Angaben zum Wald in Graubünden finden Sie auch in der Broschüre "Der Bündner Wald 2014; Zahlen, Fakten, Kontakte", welche Sie als PDF-Datei herunterladen oder bei uns bestellen können.

Ergebnisse der Drittaufnahme des Schweizerisches Landesforstinventar werden durch die WSL publiziert.

Weitere statistische Angaben zum Thema Wald und Umwelt finden Sie auch beim Bundesamt für Statistik.