Konzeptstudie neue Alpentransversalen

1. Ausgangslage

Die Erreichbarkeit des Kantons Graubünden soll verbessert und die Standortattraktivität gewahrt bzw. erhöht werden, insbesondere hinsichtlich der Bedeutung als Feriendestination und als Wohnstandort. Zusätzlich zu den vom Kanton untersuchten Verkehrsverbindungen werden in der Öffentlichkeit Ideen für eine neue Alpentransversale als Flachbahn durch Graubünden diskutiert, welche bislang vom Kanton nicht untersucht wurden. Dies, weil eine neue NEAT als Flachbahn mit durchgehendem Basistunnel voraussichtlich nur wenig Nutzen für den Kanton stiften würde. Eine verbesserte Anbindung des Kantons an die Zentren im Norden und Süden dürfte aber sehr wohl einen volkswirtschaftlichen Nutzen für den Kanton haben.

  

2. Zielsetzung

Eine verbesserte Anbindung Graubündens an die grossstädtischen Zentren im Norden und Süden lassen einen volkswirtschaftlichen Nutzen für den Kanton erwarten. Mit der verbesserten Erreichbarkeit des Kantons soll die Standortattraktivität gewahrt bzw. erhöht werden. Mit entscheidend ist dabei die Frage, wie eine neue Alpentransversale aussehen müsste, damit sie nicht den Kanton einfach nur durchquert, sondern für die Bündner Volkswirtschaft auch einen Nutzen bringt.

 

3. Aufgabenstellung
 

Die in Auftrag gegebene Konzeptstudie soll folgende Fragestellungen beantworten.

Ermittlung der Bedürfnisse des Kantons Graubünden hinsichtlich einer verbesserten Verkehrsverbindung:

  • Auf welchen Verbindungen zu den benachbarten europäischen Wirtschafts- und Metropolitanregionen würde Graubünden am meisten von Erreichbarkeitsverbesserungen profitieren? Welches sind die Bedürfnisse aus Sicht des Kantons?
  • Wo liegt das höchste Potential für den Kanton insgesamt und für die regionalen Zentren?

Erstellung eines Anforderungsprofils für eine verbesserte Verkehrsverbindung:

  • Welche Anforderungen des Kantons ergeben sich aus den Bedürfnissen an eine neue Verbindung (z.B. Diskussion Linienführung, Steigungen, Haltepunkte, Schnelligkeit vs. touristischer Mehrwert)?
  • Welche Strecken- und Linienführungsvarianten sind zur Erfüllung der Anforderungen sinnvoll?
  • Mit welchen Kosten sind diese verbunden?