RhB-Tunnel Arosa - Davos

1. Ausgangslage

Ein Tunnel der Rhätischen Bahn zwischen Arosa und Davos soll die beiden Kurorte direkt miteinander verbinden. Im Rahmen dieser Studie soll überprüft werden, welche Linienführung möglich ist und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Zu diesem Zweck ist eine Zweckmässigkeits- und Machbarkeitsstudie durchzuführen und die Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Gleichzeitig sind bei diesem Projekt auch die Auswirkungen auf die Bahnstrecke Chur - Arosa aufzuzeigen. Grosse Bedeutung kommt hier auch der volkswirtschaftlichen Analyse zu. Es ist aufzuzeigen, welche Auswirkungen eine direkte Verbindung von Arosa und Davos auf die Entwicklung dieser „Gross-Region“ und den umliegenden Regionen hat.

 

2. Projektinhalt           

  • Untersuchung der betrieblichen Zweckmässigkeit einer Tunnelverbindung zwischen Arosa und Davos.
  • Variantenstudium möglicher Linienführungen unter Berücksichtigung der geologischen und bahntechnischen Randbedingungen inkl. mögliche Standorte der Portale.
  • Pro Variante ist ein Plan mit der Linienführung, einem möglichen Normalprofil und den wichtigsten Kennzahlen zu erstellen.
  • Für jede Varianten sind die Kosten mit einer Genauigkeit von +/-30% zu bestimmen und die wichtigsten Risiken anzugeben.
  • In einem Variantenvergleich sind die einzelnen Projekte miteinander zu vergleichen und eine Bestvariante zu empfehlen.
  • Auf Grund der Erstellungskosten, des neuen Betriebskonzeptes und der Abschätzungen über die heutigen und künftigen Frequenzen ist eine grobe Wirtschaftlichkeitsrechnung zu erstellen.
  • Aufzeigen der Auswirkungen auf das Netz der RhB, insbesondere auf die Bahnverbindung Chur - Arosa und Klosters - Davos. Die Ergebnisse der Studie zur alternativen Erschliessung Chur - Lenzerheide müssen auch berücksichtigt werden.
  • Die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser neuen Verbindung soll aufgezeigt werden. Es sind die volkswirtschaftlichen Effekte für den Wirtschaftsraum Arosa – Davos und die umliegenden Regionen abzuschätzen (wirtschaftlicher und touristischer Nutzen, Arbeitsplätze, Gäste, Übernachtungen, Immobilienmarkt, Beitrag an Entwicklung vor Ort etc.). Thema ist hier auch die Destinationsbildung im Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen.
  • Das ganze Projekt ist in Zwischenberichten und einem Schlussbericht festzuhalten.