Wolfgangtunnel (Klosters - Davos) der RhB

1. Ausgangslage

Ein Tunnel zwischen Klosters und Davos ist das wesentliche Element für eine nachhaltige Beschleunigung der Strecke Landquart - Davos. Im Rahmen der Zweckmässigkeitsstudie „Attraktivitätssteigerung Prättigau/Davos der Rhätischen Bahn 2009“ wurde dies bereits aufgezeigt. Dabei geht es in erster Linie darum, eine Fahrzeit von Landquart nach Davos unter 60 Minuten zu ermöglichen. Im Rahmen dieser Untersuchung soll auch die volkswirtschaftliche Bedeutung einer solchen Verbindung für den Raum Klosters-Davos aufgezeigt werden.

 

2. Projektinhalt           

  • Variantenstudium möglicher Linienführungen unter Berücksichtigung der geologischen und bahntechnischen Randbedingungen.
  • Pro Variante ist ein Plan mit der Linienführung, einem möglichen Normalprofil, einem Grob-Bauprogramm und den wichtigsten Kennzahlen zu erstellen.
  • Für jede Varianten sind die Kosten mit einer Genauigkeit von +/-20% zu bestimmen und die wichtigsten Risiken anzugeben.
  • In einem Variantenvergleich sind die einzelnen Projekte miteinander zu vergleichen.
  • Auf Grund der Erstellungskosten, der Angaben über die heutigen Frequenzen und mögliche Frequenzzunahmen ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung zu erstellen.Gemeinsam mit dem variantenvergleich wird eine Bestvariante empfohlen.
  • Neben den technischen Abklärungen sind auch die volkswirtschaftlichen Effekte dieser neuen Verbindung für die Regionen abzuschätzen. Konkret ist aufzuzeigen, was eine solche Verbindung für den Wirtschaftsraum Klosters-Davos (primär) und darüber hinaus (Prättigau, Engadin, Kanton als Ganzes) bedeutet.
  • Das ganze Projekt ist in Zwischenberichten und einem Schlussbericht festzuhalten.