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Projekt zur Überwachung und Frühwarnung in Brienz wird fortgesetzt

Die Regierung genehmigt das Projekt "Überwachung und Frühwarnung Brienz 2019 − 2024" der Gemeinde Albula/Alvra. Zudem spricht sie einen Kantonsbeitrag von maximal 720 000 Franken gestützt auf die Waldgesetzgebung und einen weiteren Beitrag von maximal 54 000 Franken gestützt auf das Strassengesetz.

Bei Brienz/Brinzauls ist eine grossräumige Sackung in Bewegung, woraus sich laufend Sturzereignisse ergeben, welche das Dorf sowie die Kantonsstrasse gefährden. Es wurden bereits mehrere Messsysteme installiert, durch die die Bewegungen der Felsmasse aufgezeichnet und überwacht werden konnten. Im Weiteren wurde ein Alarmierungssystem eingerichtet sowie ein Sicherheitsdispositiv erstellt. Um die Bewegungen weiter zu überwachen und Hinweise auf akute Gefährdungen durch grössere Ereignisse zu erhalten, soll nun für die nächste Periode von 2019 − 2024 das bestehende Frühwarnsystem weitergeführt und wo nötig mit neuen Einrichtungen ergänzt und ausgebaut werden. Damit auch bei schlechten Sichtverhältnissen permanent sehr präzise Daten über die Hangbewegungen gewonnen werden können, wird ab sofort auch ein Georadar eingesetzt.

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