Rückblick: Informationsanlass Pontresina

Zum Auftakt der Herbstsaison haben sich am 22. September Mitarbeiter von Tourismus-Organisationen und Hoteliers in Pontresina zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Langsamverkehr im Tourismus getroffen. Eingeladen hatte die Fachstelle Langsamverkehr, Gastgeber war die Gemeinde Pontresina. In fünf Referaten wurden Neuigkeiten und Praxisbeispiele vorgestellt, u.a. zu den Themen E-Mountainbike und Mutterkühe. Das Ziel war die Vermittlung von Wissen über die Infrastruktur des Langsamverkehrs an Touristiker an der Front. Weitere Informationsanlässe werden folgen - dieser Newsletter wird Sie benachrichtigen.

Begrifflichkeiten Wandern

graubündenHIKE hat Webseiten und Apps für Wandergäste daraufhin untersuchen lassen, ob Begriffe für Wegkategorien oder Schwierigkeitsgrade einheitlich und in Einklang mit den relevanten Normen und Wegleitungen verwendet werden. Ein Beispiel: Wird ein Bergwanderweg als Wanderweg bezeichnet, erwartet der Gast einen einfach begehbaren Weg; ein Bergwanderweg ist aber deutlich anspruchsvoller. Eine Liste mit den geeigneten Begriffen soll den Tourismus-Verantwortlichen beim Texten für Wanderangebote und beim täglichen Kontakt mit dem Gast am Frontdesk helfen. Die Liste und Erläuterungen dazu stehen im Handbuch Langsamverkehr auf der FLV-Webseite unter "Tourismus" zum Download bereit.

Qualitätskontrollen auf dem Bündner Wegnetz

Auch im vergangenen Sommer wurden die Wegnetze des Langsamverkehrs in Graubünden auf ihre Qualität überprüft. Die Bezirksleiter der Bündner Wanderwege BAW haben auf 45 % des Wegnetzes 114 Wegmängel erfasst und 905 Kunstbauten geprüft. Pro Velo hat 30 Bike- und drei Velorouten abgefahren. Die BAW prüft jährlich Wegzustand und Signalisation der Wanderwege, während Pro Velo Graubünden die lokalen Bikerouten sowie die regionalen und nationalen Velorouten untersucht. Beide Vereine arbeiten im Rahmen von Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton und machen ihre Kontrollen zusätzlich zu jenen der einzelnen Gemeinden.

Save the Date: 2. graubündenMOBIL-Tagung

Am Mittwoch, 14. Juni 2017 wird am Plantahof in Landquart die zweite Ausgabe der graubündenMOBIL-Tagung über die Bühne gehen. Mit Referaten und Workshops werden sich Touristiker, Gemeinden und Behörden über verschiedenste Themen des Langsamverkehrs im Tourismus und im Alltag austauschen. Über das Programm wird dieser Newsletter rechtzeitig informieren. Reservieren Sie sich schon heute den Termin!

bfu-Unfallstatistik 2015

2015 kamen auf Schweizer Strassen bei Verkehrsunfällen insgesamt 3‘380 Personen zu Schaden, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, und 2‘255 Fussgänger. Die Zahl der geschädigten E-Bike-Fahrer ist mit einer Zunahme um 31.5% auf 585 erneut stark gestiegen. Sowohl bei den verletzten wie bei den getöteten E-Bike-Fahrenden waren die Altersgruppen über 59 Jahren übervertreten. Die Gesamtzahlen der verletzten Fahrradfahrenden (+2.5%) und Fussgänger (-1.1%) bewegten sich im Bereich des Vorjahres. Bei den getöteten Fussgängern hingegen wurde der langjährige Abwärtstrend gestoppt und es musste ein deutlicher Anstieg (+34.9%) gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Diese Zahlen stammen aus dem Status-Bericht 2016 der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.

Kontakt:
Tiefbauamt Graubünden
Fachstelle Langsamverkehr
Grabenstrasse 30
7000 Chur
flv@tba.gr.ch
www.langsamverkehr.gr.ch