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Tiefbauamt Graubünden, Langsamverkehr
 
Zeigt sich die Wirkung von Fairtrail in der Reklamationsanalyse?
Die Fachhochschule Graubünden FHGR hat das elfte Mal seit 2011 bei Tourismusorganisationen, Transportunternehmen und anderen Playern im Bündner Sommertourismus Gäste-Reklamationen zum Thema Langsamverkehr gesammelt und ausgewertet. Besonders erfreulich: Obwohl dieses Jahr deutlich mehr Leistungsträger befragt wurden als bisher, kamen nur wenig mehr Meldungen zusammen.

Die relative Häufigkeit der gemeldeten Themen ist in etwa gleichgeblieben: Das Wegnetz gab am meisten kritische Rückmeldungen, gefolgt von der Qualität der Signalisation und Konflikten mit anderen Nutzergruppen. Seit dem Peak im Jahr 2020 ist die Anzahl Meldungen zu Nutzerkonflikten kontinuierlich um mehr als zwei Drittel zurückgegangen! Ob dieser Rückgang auf die seit 2019 betriebene Fairtrail-Kampagne zurückgeführt werden kann, muss noch genauer untersucht werden. Die komplette Analyse ist hier nachzulesen.
 
Velokanton Graubünden
Graubünden ist Mountainbike – aber da ist noch viel mehr! Das Förderprogramm Graubünden Bike hat unter der Leitung der Fachorganisation Pro Velo Graubünden die Kampagne Velokanton Graubünden gestartet. Diese ist angetreten, die Bündner Bevölkerung ebenso wie die Behörden für das Velofahren in allen Lebenslagen zu begeistern. Auch die dazu notwendigen Rahmenbedingungen sollen thematisiert werden. Lass dich auf velokanton.gr von fünf inspirierenden Geschichten in drei Sprachen mitreissen und entdecke umfassende Hintergrundinformationen, die dir zeigen, warum Velofahren im Alltag nicht nur praktisch, sondern auch inspirierend, ja begeisternd sein kann. Deine eigene Geschichte, deine persönlichen Wünsche und Beweggründe zum Velofahren sind ebenfalls gefragt.
 
Kantonsbeitrag an Schweiz Mobil 2024 bis 2027
Wer in der Schweiz aus eigener Muskelkraft in der Natur unterwegs ist, kennt die Routenwegweiser von SchweizMobil und will nicht mehr darauf verzichten. Im Sommer und im Winter, im Sattel, zu Fuss, auf dem Schlitten oder den Langlaufskiern. Der Bündner Regierung geht es genau gleich. Darum hat sie beschlossen, die Zusammenarbeit mit der Stiftung SchweizMobil um weitere vier Jahre zu verlängern. Alle Angebote sind im Gelände mit einer speziellen Routensignalisation gekennzeichnet. Die Informationen zu den Routen sind einheitlich gestaltet, von hoher Qualität und mehrsprachig verfasst. Auf einer App sind alle Routen und die Informationen dazu abrufbar. Sie dienen als wichtige Grundlage für zahlreiche buchbare Angebote zum aktiven Erleben unserer Landschaft. Auch die sonstige Infrastruktur des touristischen Langsamverkehrs wird dadurch verstärkt in Wert gesetzt.
 
Weiterführung Graubünden Trailrun
Nachdem die Entwicklung der Sportart Trailrunning in den letzten vier Jahren über das NRP-Projekt graubünden Trailrun finanziert und gesteuert werden konnte, sind nach Projektabschluss neue Ansätze gefragt. Die Lösung dafür ist die Gründung eines Vereins. Trailrunning hat sich dank des Projekts graubünden Trailrun von einer boomenden zu einer etablierten Sportart mit einer starken Community entwickelt. Die getätigten Investitionen haben sich ausgezahlt, und die destinationsübergreifende sowie zentral koordinierte Zusammenarbeit wird von den Beteiligten sehr geschätzt und soll daher aufrechterhalten werden, damit die Nachhaltigkeit der Investitionen gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund verfolgt die Vereinsidee das Ziel, dass die Marke graubünden Trailrun bzw. Teilbereiche weitergeführt werden können und so die Entwicklung der Sportart Trailrunning im Kanton Graubünden langfristig gefördert wird. Die zentral geführte Geschäftsstelle sorgt weiterhin dafür, dass eine kantonal einheitliche Strategie umgesetzt werden kann.
 
Rückblick Fachtagung Langsamverkehr
Die Fachtagung Langsamverkehr fand am 6. Oktober in der Aula der Fachhochschule Graubünden in Chur statt. Claus Caluori, Leiter Fachstelle Langsamverkehr des Tiefbauamtes Graubünden, durfte rund 150 interessierte Teilnehmende aus unterschiedlichen Sparten zur Tagung begrüssen. Die diesjährige Tagung wurde unter dem Hauptthema «Der Langsamverkehr im Wandel» konzipiert. Den Wandel und somit die Zukunft des Langsamverkehrs nahm Regierungsrätin Dr. Carmelia Maissen in ihrem Einstiegsreferat auf. Graubünden werde im Langsamverkehr Schub geben, damit dieser eine gleichwertige Säule in der Verkehrsplanung bilden kann. Die nachfolgenden Referate gaben Einblick in verschiedene Themen wie den Gerichtsentscheid am Uetliberg und dessen Bedeutung für Graubünden oder wie kurze Wege auch in Bergkantonen die Lösung für die Verkehrswende sein können. Zudem wurde aufgezeigt, wie die Digitalisierung den Langsamverkehr unterstützt und welche neuen Tools im Einsatz sind. Die Vision eines nachhaltigen Verkehrs und wie diese mit dem Projekt «E-Bike-City» erreicht werden kann, wurde thematisiert sowie auch die Umsetzung des Sachplans Velo in Davos. Ergänzt wurde das vielseitige Programm mit einer Podiumsdiskussion sowie mit Praxisbeispielen und Projekt-Pitches.

Weitere Informationen und Impressionen: https://fachtagung-langsamverkehr.ch
 
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