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Nachweis von Sprachkenntnissen

Mit den Integrationsanforderungen ab Januar 2019 werden für einige Bewilligungen bestimmte Sprachanforderungen in einer Amtssprache des Kantons Graubünden verlangt, die die ausländischen Personen mittels eines Sprachzertifikates nachzuweisen haben. Betroffen sind vor allem die Niederlassungsbewilligung (Ausnahme: Staaten mit Anspruch aus Niederlassungsvereinbarungen) und der Familiennachzug von Angehörigen aus Drittstatten. Die Sprachteste sind dem Gesuch jeweils beizulegen.

Folgende Anforderungen werden gestellt:

Niederlassungsbewilligung (NL) A 2 mündlich A 1 schriftlich 
Vorzeitige Erteilung NL B 1 mündlich A 1 schriftlich 
Familiennachzug Drittstaaten-Drittstaaten A1 mündlich oder Anmeldung zu Kurs

 

Die Sprachatteste sind unabhängig des Wohnortes in allen drei Amtssprachen des Kantons Graubünden möglich. Französische oder englische Sprachkenntnisse reichen nicht aus. Information über die Möglichkeiten für die Erlangung von Sprachzertifikaten finden Sie bei der Geschäftsstelle fide (https://www.fide-info.ch/) und auf der Homepage der Fachstelle Integration (https://www.gr.ch/DE/themen/Integration/dienstleistungen/publikationen/Seiten/flyer.aspx).
Sofern die gesuchstellenden Personen die obligatorische Schule oder eine Ausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe in einer Amtssprache erfolgreich absolviert haben, kann auf die Einreichung eines Sprachzertifikates verzichtet werden. Die Zeugnisse und die Abschlüsse sind einzureichen.