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Integration anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen

Im Kanton Graubünden wurde am 20. Mai 2009 von der Regierung ein Konzept für die Integrationsförderung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen verabschiedet.

Dieses liefert die Leitplanken für die Ausrichtung und Zielsetzung von Erstmassnahmen im Rahmen des Integrationsprozesses, welche unmittelbar nach der Anerkennung als Flüchtling oder der vorläufigen Aufnahme einzuleiten sind. Die wichtigsten Grundsätze dieser zielgruppenspezifischen Integrationsförderung sind die Folgenden:

  • Zuständig für die Erstmassnahmen im Integrationsprozess ist der kantonale Integrationsdelegierte.
  • Es werden Massnahmen für den Spracherwerb, die soziale Integration und im Hinblick auf eine Erwerbstätigkeit bereitgestellt, die zielgruppenspezifisch und bedarfsorientiert ausgerichtet sind. Der Erstintegrationsprozess wird von einer Koordinationsstelle, welche die fallführende und entscheidende Instanz ist, sowie von einem Jobcoach begleitet und überprüft.
  • Alle Personen im erwerbsfähigen Alter haben Anrecht auf eine individuelle Standortbestimmung, einen Spracheinstufungstest sowie auf bedarfsgerechte Massnahmen im Hinblick auf den Spracherwerb sowie die Erwerbstätigkeit.

Die Integrationsangebote werden nach dem Grundsatz „Fördern und Fordern“ ausgerichtet und sollen – soweit möglich – in den bestehenden Regelstrukturen wie Schule, Berufsbildung und Arbeitsmarkt erfolgen. Wo die Regelangebote den spezifischen Bedürfnissen der Zielgruppe nicht genügen, werden spezifische Massnahmen geschaffen. Die Zweckmässigkeit und Zielgerichtetheit der Integrationsmassnahmen werden regelmässig von der Koordinationsstelle evaluiert und die Lernerfolge individualisiert überprüft.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Fachstelle Integration: www.integration.gr.ch