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Helpline Graubünden

Zivilschützer im Telefongespräch bei der Helpline Graubünden

Mit der Helpline Graubünden wurde am 06. April 2020 eine Anlaufstelle für Personen aufgebaut, die aufgrund der ausserordentlichen Situation der Covid-19 Pandemie in eine psychische Notsituation geraten sind. Im Vordergrund dieses telefonischen Dienstes stand die psychologische Erste Hilfe. Bundesrat Alain Berset besuchte die Helpline bei seinem Besuch in Graubünden am 20. April 2020.

Die Arbeit der Zivilschützer bestand darin, die Anrufe entgegen zu nehmen, erste Fragen zu beantworten und unter Umständen Abklärungen vorzunehmen. Die Care Team Mitarbeiter leisteten erste psychologische Hilfe. Dabei standen ihnen psychologische und psychiatrische Fachpersonen der PDGR (Psychiatrischen Dienste Graubünden) zur Seite. Hilfesuchende Personen wurden zudem auf Angebote im Kanton aufmerksam gemacht und bei Bedarf entsprechend weitergeleitet.

«Die Zivilschützer waren engagiert und professionell bei der Arbeit», sagt Benjamin Krexa, Leiter der Helpline Graubünden. Er lobt die gute Stimmung im Team. Die Rückmeldungen zur Helpline seien durchwegs positiv gewesen. Man habe mit dem Aufbau dieser Helpline auch wichtige Erfahrungen in Bezug auf die konzeptionelle Ausgestaltung und Führung eines solchen Angebotes sammeln können. Dies könne bei der Bewältigung zukünftiger Ereignisse helfen.