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Lagezentrum und Materialmagazin des Zivilschutz’ während der Corona-Krise

Zivilschützer im Einsatz des Lagezentrums

Während der Corona-Krise hat der Zivilschutz im Ausbildungszentrum Meiersboden ein Lagezentrum eingerichtet, wo die Hilfsbegehren der Institutionen gesammelt und bearbeitet wurden. Die Aufträge wurden von Zivilschützern aufgearbeitet und an die entsprechenden regionalen Kompanien weitergegeben. Im Materialmagazin Meiersboden werden zudem Schutzmasken, Schutzbrillen, Handschuhe, Desinfektionsmittel und OP-Mäntel gelagert. Die Zivilschützer portionieren, packen ab und verteilen das Schutzmaterial auf Anfrage. Alle Einsätze und Warenlieferungen während der Coronakrise koordinierte der Zivilschutzinstruktor und Einsatzleiter des Lagezentrums Dario Krättli. Dabei standen ihm ein Führungsunterstützer und ein Fourier zur Seite. Zwei bis drei Fahrer waren ebenfalls stets vor Ort, um einerseits die Bestellungen von Schutzmaterial im ganzen Kanton zu verteilen oder spezifisch Personentransporte und Mahlzeitendienste für die Spitex Domat Ems zu erledigen.

Für die Bestellungen von Schutzmaterial beim Bund und der Armee ist das Gesundheitsamt zuständig. Die Kantonsapothekerin koordinierte die Verteilung des Schutzmaterials zusammen mit dem Einsatzabschnitt Unterstützung. Die Verteilung läuft über den Zivilschutz.

Gesundheitsamt und Zivilschutz sind bestrebt, den Bestand an Schutzmaterial konstant zu halten. Bereits vor Ausbruch der Pandemie wurde Schutzmaterial für Notsituationen gelagert. Zu Beginn der Krise konnte der Kanton über einen Fixbestand von rund 500'000 Hygienemasken verfügen. Diese wurden fortwährend an die Institutionen verteilt; das Lager immer wieder aufgestockt. Der richtige Umgang mit den vorhandenen Ressourcen war entscheidend. Dario Krättli stand rund um die Uhr im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf der Einsatzplanung und Warenlieferungen zu gewährleisten.

Zivilschützer beim Materialverlad
Zivilschützer bei der Bewirtschaftung des Materialmagazins