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Fragen und Antworten

Neue Testkits

Seit dem 13. April kommen für die Testungen neue Testkits zum Einsatz. Dies vor allem, um Ressourcen zu schonen: Sie sind kostengünstiger und enthalten weniger Plastik, das entsorgt werden muss.
In der Handhabung gibt es lediglich kleine Unterschiede. So befindet sich das Wasser, welches 60 Sekunden durch den Mund gespült wird, im Teströhrchen – und nicht mehr in einem separaten Wasserbehälter. Das Wasser - welches neu salzig ist - wird somit aus dem Teströhrchen in den Mund geleert und nach dem Spüler wieder durch den Trichter in dasselbe Teströhrchen gegeben, welches dann verschlossen wird.

Bitte beachten Sie, dass auch die bisherigen Testkits weiterhin verwendet werden können.

Welche Unternehmen können teilnehmen?

Eine Teilnahme ist möglich für Betriebe mit Firmensitz (Hauptsitz oder Zweigniederlassung) im Kanton Graubünden.

Wie können sich interessierte Mitarbeitende registrieren?

Entweder wird eine E-Mail als Einladung zur persönlichen Registration versendet oder die Registration findet mittels dem QR-Code vom «SCAN ME»-Plakat statt. Die Registration erfolgt auf einer Web-Plattform in einer verschlüsselten Umgebung.

Wie ist die Quarantäneregelung für Mitarbeitende im Rahmen der Betriebstestungen?

Die Quarantäneregelung wird für teilnehmende Unternehmen angepasst: Mitarbeitende, die engen Kontakt hatten (weniger als 1,5 Meter während mehr als 15 Minuten ohne geeigneten Schutz) zu einer infizierten Person, müssen nicht in Quarantäne. Sie können weiterhin arbeiten, sofern sie symptomfrei bleiben und im Rahmen der Betriebstestungen während sieben Tagen täglich negativ getestet werden. Nach Ablauf der sieben Tage wechseln sie wiederum in den gewohnten Testrhythmus. Der Betrieb entscheidet, ob von dieser Quarantäneregelung profitiert wird.

Können für Mitarbeitende, welche zur Temporär- oder Festanstellung aus dem Ausland einreisen, durch Teilnahme an den Betriebstestungen Erleichterung von der Einreisequarantäne gewährt werden?

Ja, ausländische Mitarbeitende, die zum Zweck der Arbeitsaufnahme aus dem Heimatland in die Schweiz einreisen, können bei der kantonalen Einreisestelle eine Erleichterung von der Einreisequarantäne beantragen*. Sofern der Arbeitgeber einverstanden ist können Sie unverzüglich die Arbeit aufnehmen. Der/Die einreisende Mitarbeitende hat umgehend nach der Einreise mit dem Testen zu beginnen und während sieben aufeinanderfolgenden Arbeitstagen täglich zu testen.

Ausgenommen sind Einreisen aus Hochrisikoländern, hier bleibt die Einreisequarantäne bestehen.

*Bitte beantragen Sie die Quarantäneerleichterung mit Angabe von Name, Vorname, Herkunftsland, Datum der Einreise sowie Arbeitgeber in der Schweiz per Mail an covideinreise@san.gr.ch.

Können Mitarbeitende dazu verpflichtet werden, sich testen zu lassen?

Nein. Mitarbeitenden soll es ermöglicht werden, mitzumachen – und sie sollen dazu animiert werden. Die Teilnahme ist aber für Mitarbeitende freiwillig; der Entscheid liegt vollständig bei ihnen.

Soll ich mitmachen, wenn ich bereits an COVID-19 erkrankt bin?

Warten Sie drei Monate ab Krankheitsbeginn ab und starten Sie die Betriebstestungen erst nach Ablauf dieser Frist.

Soll ich mitmachen, wenn ich bereits geimpft worden bin?

Nein. Bei laufendem oder abgeschlossenem Impfprozess bitte nicht mehr testen lassen.

Um welche Art von Test handelt es sich?

In den Betriebstestungen werden PCR-Speicheltests eingesetzt. Dieses Testverfahren ist einfach, schnell und unkompliziert – und kann zuhause ausführt werden.

Wie oft wird der Test durchgeführt?

Falls Sie eine E-Mail zur Anmeldung erhalten haben, werden Sie zu einem Risikofragebogen geführt. Anhand dieses Fragebogens wird errechnet, in welchen Zeitabständen Sie sich testen sollten (Risikoprofil). Sie erhalten dann jeweils eine Aufforderung, wenn es wieder soweit ist und führen den Test selber durch. Ihr Arbeitgeber hat keine Einsicht in Ihr Risikoprofil.

Falls der Betrieb mit dem QR-Code arbeitet, findet die Testung für alle Personen einmal wöchentlich statt.

Wie zuverlässig ist der Speicheltest?

Der Speicheltest ist ein PCR-Test, welcher im Labor ausgewertet wird. Der Test ist sehr zuverlässig.

Ich bin im Homeoffice, soll ich dennoch mitmachen?

Wenn Sie ausschliesslich im Homeoffice arbeiten, ist die Teilnahme an den Betriebstestungen nicht notwendig. Starten Sie die Betriebstestungen ab Wiederaufnahme der Arbeit im Betrieb.

Kann ein negatives Testresultat aus den Betriebstestungen als Nachweis für grenzüberschreitendes Reisen verwendet werden?

Leider nein, da der Test nicht unter Aufsicht einer Gesundheitsfachperson durchgeführt wird. Den erforderlichen Nachweis erhalten Sie bei Durchführung eines PCR-Tests bei Ihrem Arzt oder in einem Testzentrum.

Was kostet die Teilnahme?

Der Kanton trägt sämtliche Kosten. Die Betriebstestungen sind sowohl für Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden kostenlos.

Welches sind die Aufgaben für ein teilnehmendes Unternehmen?

Das Ziel des Projekts ist es, im Kanton Graubünden möglichst viele Personen regelmässig zu testen. Die teilnehmenden Unternehmen müssen sich anmelden, ihre Belegschaft informieren und einen möglichst grossen Teil davon zum Mitmachen motivieren (für Mitarbeitende freiwillig). Für die interne Kommunikation werden dazu seitens Kanton Hilfsmittel (Flyer, Plakate, Video) zur Verfügung gestellt.

Als erster Schritt registriert sich das Unternehmen und akzeptiert die Vertragsbedingungen. Anhand des generierten QR-Codes können sich interessierte Mitarbeitende mit dem Smartphone anschliessend selbstständig registrieren.

Die Testkits werden per Post direkt an das Unternehmen geliefert. Die Proben werden im Betrieb gesammelt und täglich (Mo – Fr) zur Sammelstelle gebracht.

Es empfiehlt sich, für das Projekt eine innerbetriebliche Koordinationsperson oder -stelle zu definieren.

Was mache ich, wenn es keinen Barcode auf dem Röhrchen hat?

Bitte holen Sie sich ein neues Röhrchen.

Was, wenn ich einen Testtermin verpasse?

Holen Sie den Test sobald als möglich nach.

Was geschieht mit den Daten, die auf der Plattform hinterlegt sind?

Diese werden zur Bearbeitung während der Betriebstestungen verwendet und nach Ablauf der Betriebstestungen gelöscht. Bitte lesen Sie dazu die Einverständniserklärung und die Datenschutzbestimmungen auf der Plattform.

Was geschieht bei negativem Testresultat?

Die Mitarbeitenden arbeiten normal weiter und halten sich konsequent an die geltenden Schutz- und Hygienemassnahmen. Sie werden automatisch und elektronisch daran erinnert, wenn der nächste Test ansteht.

Was geschieht bei positivem Testresultat?

Der/Die Mitarbeitende begibt sich umgehend in Selbst-Isolation. Es ist keine Nachtestung notwendig. Das COVID Care Team Graubünden kontaktiert die betroffene Person und informiert diese über das weitere Vorgehen.

Darf während dem Warten aufs Testresultat normal weitergearbeitet werden?

Ja – unter Einhaltung der aktuell geltenden Schutz- und Hygienemassnahmen und immer unter der Voraussetzung, dass die getestete Person keine COVID-Symptome hat.

Wie lange dauert es, bis das Testresultat vorliegt?

Das Testresultat liegt in der Regel innert 48 Stunden nach Eingang im Labor vor.