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Fragen und Antworten

Wir haben für Sie die die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Betriebstestungen in einem Dokument zusammengefasst.

Wie funktioniert die Betriebstestung?

Hier erklären wir Ihnen im Detail, wie die Betriebstestungen ablaufen.

Was ist der Nutzen für teilnehmende Unternehmen?

Mit den Betriebstestungen eröffnet sich für die Unternehmen die Möglichkeit, die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden, Kunden respektive Gäste und auch deren Umfeld zu gewährleisten. Ausserdem können sie so eher den Betrieb aufrecht erhalten und es wird ihnen grössere Planungs- und Produktionssicherheit bis in den Sommer ermöglicht.

Die Quarantäneregelung wird für teilnehmende Unternehmen angepasst: Mitarbeitende, die engen Kontakt (weniger als 1,5 Meter während mehr als 15 Minuten ohne geeigneten Schutz) zu einer infizierten Person hatten, müssen nicht in Quarantäne. Sie können weiterhin arbeiten, sofern sie im Rahmen der Betriebstestungen täglich negativ getestet werden. Im Falle eines positiven Resultats bleibt selbstverständlich die 10-tägige Isolation bestehen.

Wann starten die Betriebstestungen?

Der Start ist am 29. Januar 2021; ab diesem Datum ist die Registrierung möglich. Wenn Sie bis dahin mit weiteren Informationen bedient werden möchten, bitten wir Sie, das Formular auf www.gr.ch/corona-test auszufüllen.

Wo und ab wann können Unternehmen sich anmelden?

Die Registrierung wird auf dieser Plattform ab dem 29. Januar 2021 möglich sein.

Wie lange dauert das Projekt?

Die Projektdauer ist auf 24 Wochen festgelegt (Start: 29. Januar 2021).

Ist ein Einstieg jederzeit möglich?

Anmeldungen sind ab dem 29. Januar 2021 möglich, ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Welche Unternehmen können teilnehmen?

Eine Teilnahme ist möglich für Betriebe mit:

  • Firmensitz (Hauptsitz oder Zweigniederlassung) im Kanton Graubünden
  • Mindestens 5 Mitarbeitenden

Was kostet die Teilnahme?

Der Kanton trägt sämtliche Kosten (Tests, Gesamtorganisation, Betrieb der Plattform, Logistik); die Betriebstestungen sind für Unternehmen kostenlos.

Muss der Mitarbeitende etwas bezahlen?

Nein, die Kosten werden vom Kanton und gegebenenfalls vom Betrieb getragen.

Darf der Arbeitgeber einen finanziellen Anreiz zur Testung schaffen?

Ja, der Arbeitgeber darf selbstverständlich Anreize (Prämie für getestete Mitarbeitende oder ähnliches) schaffen, aber es dürfen keine Mitarbeitenden zur Teilnahme gezwungen werden.

Welche Aufgaben erwarten ein teilnehmendes Unternehmen?

Das Ziel des Projekts ist es, im Kanton Graubünden möglichst viele Personen regelmässig und gezielt zu testen. Die teilnehmenden Unternehmen müssen sich anmelden, ihre Belegschaft informieren und einen möglichst grossen Teil davon zum Mitmachen motivieren (für Mitarbeitende freiwillig). Für die interne Kommunikation werden dazu seitens Kanton Hilfsmittel (Flyer, Plakate, Video, Webplattform) zur Verfügung gestellt.

Als ersten Schritt muss sich ein Unternehmen registrieren und dabei die Vertragsbedingungen akzeptieren.

Danach stellt das Unternehmen anhand einer Vorlage eine möglichst umfassende Liste mit den E-Mailadressen der Mitarbeitenden zusammen (nach Unternehmensstruktur – z.B. Abteilungen – gegliedert) und übermittelt diese an die Plattform des Projekts.

Die Testkits werden gemäss der zu testenden Mitarbeitenden per Post direkt an das Unternehmen geliefert. Danach müssen sie jeweils an einer designierten Abholstelle platziert werden, damit die Mitarbeitenden diese selbständig beziehen können. Die vollen Tests werden dann wieder an einem definierten Ort im Unternehmen gesammelt.

Es empfiehlt sich, für das Projekt eine innerbetriebliche Koordinationsperson oder -stelle zu definieren.

Was für ein Test wird durchgeführt?

 Bestandteile des Testkits

Um den gesamten Ablauf möglichst effizient zu gestalten, werden PCR-Speicheltests eingesetzt. Diese sind äusserst einfach in der Handhabung und können selbständig und ohne fachliche Hilfe durchgeführt werden. Zudem ist der Transport unproblematisch und die Durchführung des Tests dauert lediglich rund 2 Minuten.

Wie wird der Test durchgeführt?

  1. Auspacken: Im Testkit befindet sich ein Röhrchen mit 2 ml Wasser, Trichter, Tupfer, Probenröhrchen. Achtung: der Beutel wird am Schluss nochmals verwendet, also nicht entsorgen.
  2. Probenröhrchen vorbereiten: Deckel abschrauben. Trichter aufsetzen.
  3. Probe gewinnen: Wasser aus dem Wasserröhrchen in den Mund geben. Eine Minute sorgfältig im Mund spülen und bewegen.
  4. Lösung in Trichter geben. Gut verschliessen, 5–10 Sekunden sanft schütteln. Der Strichcode auf dem Probenröhrchen wird benötigt, um den Test im online-Konto zu erfassen/aktivieren..

    Der Strichcode auf dem Probenröhrchen wird benötigt, um den Test im online-Konto zu erfassen/aktivieren.
  5. Verschliessen: Das volle Probenröhrchen in den Beutel geben und diesen dicht verschliessen.
  6. Abgeben: Den Beutel am Sammelpunkt im Unternehmen deponieren/abgeben.

 

Ansicht zur Testdurchführung

 

Wie oft werden Mitarbeitende getestet?

Zu Beginn führen sämtliche Mitarbeitenden einen Test durch. Dabei füllen sie auch einen online-Fragebogen zu ihrem Verhalten (Mobilität/Kontakte) und ihrem Gesundheitszustand aus. Anhand dieser Angaben («Risikoprofil», Kategorien A-F) wird mit Hilfe eines Algorithmus definiert, wann der nächste Test durchgeführt wird.

 

Tabelle zu Risikoprofilen

 

Mitarbeitende mit geringem Risiko oder im Homeoffice müssen nicht, beziehungsweise nur sporadisch, testen; solche mit hohem Risiko bis zu täglich. Der Fragebogen muss mit jedem Test erneut ausgefüllt werden. So ist gewährleistet, dass das Risikoprofil ständig aktuell ist.

Was ist mit Mitarbeitenden im Homeoffice?

Symptomfreie Mitarbeitende im Homeoffice werden von der Plattform als Kategorie A (bis auf weiteres kein Test) eingestuft. Sie müssen aber regelmässig den Fragebogen ausfüllen, sie erhalten dazu entsprechende Reminder. So kann rasch auf Veränderungen reagiert werden und dem Mitarbeitenden gegebenenfalls ein Test empfohlen werden.

Mitarbeitende im Homeoffice, bei denen Symptome auftreten, wird empfohlen, ins nächste Testzenter oder zum Hausarzt zu gehen.

Mitarbeitende im Homeoffice werden am Ende des Fragebogens darauf hingewiesen, dass sie erneut einen Test machen sollen, sobald sie sich das nächste Mal im Unternehmen befinden.

Welche Mitarbeitenden können mitmachen?

Die Teilnahme soll möglichst vielen Arbeitnehmenden ermöglicht werden. Es spielt daher keine Rolle, welches Pensum oder welches Alter jemand hat oder ob der Mitarbeitende im Homeoffice tätig ist. Letztendlich geht es darum, möglichst viele Personen zu erreichen, um der Pandemie Herr zu werden.

Können Mitarbeitende dazu verpflichtet werden, sich testen zu lassen?

Nein. Mitarbeitenden soll es ermöglicht werden, mitzumachen – und sie sollen dazu animiert werden. Die Teilnahme ist aber für Mitarbeitende freiwillig; der Entscheid liegt vollständig bei ihnen.

Werden teilnehmende Mitarbeitende von der Quarantäne befreit?

Ja. Das Gesundheitsamt Graubünden hat die Quarantäneregelung für Mitarbeitende, die sich im Rahmen der Betriebstestungen in einem teilnehmenden Unternehmen regelmässig testen lassen, angepasst: Mitarbeitende, die engen Kontakt (weniger als 1,5 Meter während mehr als 15 Minuten ohne geeigneten Schutz) zu einer infizierten Person hatten, müssen nicht in Quarantäne. Sie können weiterhin arbeiten, sofern sie im Rahmen der Betriebstestungen täglich negativ getestet werden. Im Falle eines positiven Resultats bleibt selbstverständlich die 10-tägige Isolation bestehen.

Können für Mitarbeitende, welche zur Temporär- oder Festanstellung aus dem Ausland einreisen, durch Teilnahme an den Betriebstestungen Erleichterung von der Einreisequarantäne gewährt werden?

Ja, ausländische Mitarbeitende, die zum Zweck der Arbeitsaufnahme aus dem Heimatland in die Schweiz einreisen, können bei der kantonalen Einreisestelle eine Erleichterung von der Einreisequarantäne beantragen*. Sofern der Arbeitgeber einverstanden ist können Sie unverzüglich die Arbeit aufnehmen. Der/Die einreisende Mitarbeitende hat umgehend nach der Einreise mit dem Testen zu beginnen und während sieben aufeinanderfolgenden Arbeitstagen täglich zu testen.

Ausgenommen sind Einreisen aus Hochrisikoländern, hier bleibt die Einreisequarantäne bestehen.

*Bitte beantragen Sie die Quarantäneerleichterung mit Angabe von Name, Vorname, Herkunftsland, Datum der Einreise sowie Arbeitgeber in der Schweiz per Mail an covideinreise@san.gr.ch.

Bleiben Home-Office-Pflicht und Maskenpflicht am Arbeitsplatz für Unternehmen bestehen, wenn sie mitmachen?

Die geltenden Schutzmassnahmen und Regeln (mit Ausnahme der Quarantäneregel, die bei täglichem Testen aufgehoben wird) bleiben weiterhin bestehen, unabhängig von einer Teilnahme am Projekt Betriebstestungen.

Was muss ein Mitarbeitender tun, wenn sein Testresultat positiv ausfällt?

Mitarbeitende, die ein positives Testresultat erhalten, müssen sich umgehend in Selbstisolation begeben. Es ist keine Nachtestung nötig, da der PCR-Speicheltest offiziell anerkannt ist. Sie werden vom Contact Tracing Graubünden kontaktiert und über das weitergehende Vorgehen informiert.

Darf ein positiv getesteter MA zur Arbeit kommen, wenn die Schutzmassnahmen eingehalten werden?

Nein.

Die Mitarbeitenden müssen Gesundheitsfragen beantworten. Hat der Betrieb Einsicht in diese Daten?

Die Unternehmen erhalten ausschliesslich Zugang zu anonymisierten und aggregierten Daten (z.B. Anzahl durchgeführte Tests, Anzahl positive/negative Resultate). Gesundheitsdaten und Informationen aus dem Fragebogen können vom Unternehmen aus Gründen des Datenschutzes nicht eingesehen werden (verschlüsselte und geschützte Plattform).

Wo muss der Mitarbeitende den Test durchführen?

Die PCR-Speicheltests können einfach, jederzeit und überall durchgeführt werden. Der Mitarbeitende kann den Test am Arbeitsort machen oder im Betrieb beziehen und nach Hause nehmen. Dort führt er den Test idealerweise am Morgen vor dem Zähneputzen durch. Anschliessend bringt er den vollen Test vormittags zum Sammelpunkt ins Unternehmen, damit es von dort den Weg ins Labor zur Auswertung findet.

In welchen Abständen muss der Mitarbeitende einen Test machen?

Die Mitarbeitenden füllen mit jedem Test einen online-Fragebogen zu ihrem Verhalten (Mobilität/Kontakte) und ihrem Gesundheitszustand aus. Anhand dieser Angaben («Risikoprofil») wird mit Hilfe eines Algorithmus definiert, wann sie den nächsten Test durchführen (täglich bis wöchentlich, Kategorien A-F). Mit zunehmendem Risikoprofil steigt die Testfrequenz - die grundsätzlich auch aufgrund der pandemischen Entwicklung angepasst werden kann.

Wie lange dauert es, bis das Testresultat vorliegt?

Das Testresultat liegt innerhalb von 48 Stunden vor, wenn der Test rechtzeitig abgegeben wird. Das heisst, dass der Test vor einer definierten Zeit am Vormittag im Unternehmen abgegeben werden muss. Dieser Zeitpunkt hängt vom Standort ab und ist daher von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich.

Wer erhält die Testresultate?

Das labormedizinische Zentrum Dr. Risch Ostschweiz AG in Buchs übermittelt die Testresultate an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sowie auch an die geschützte Umgebung der digitalen Projektplattform der Betriebstestungen.

Dürfen Mitarbeitende weiterarbeiten, während sie auf das Testresultat warten?

Grundsätzlich ja – sofern die Schutz- und Hygienemassnahmen eingehalten werden. Dies immer unter der Voraussetzung, dass der Mitarbeitende keine Symptome hat. Im Zweifelsfall hilft die Hotline (081 254 16 00) weiter.