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Schutz von Mitarbeitenden

Factsheet: Informationen und Empfehlungen für die Arbeitswelt

Allgemeine Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen

Pandemieplan: Handbuch des Bundesamts für Gesundheit für die betriebliche Vorbereitung

Merkblatt für Arbeitgeber: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz – Coronavirus

Checkliste für Baustellen

Empfehlungen des Bundes für die Arbeitswelt

Arbeitgeber müssen besonders gefährdete Personen schützen   

  1. Arbeitgeber ermöglichen ihren besonders gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (Personen, die älter sind als 65 Jahre, und Personen, die insbesondere eine der folgenden Erkrankungen haben: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs), ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause aus zu erfüllen. Er trifft zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.
  2. Ist es nicht möglich, die angestammte Arbeitsverpflichtung von zu Hause aus zu erfüllen, so weist der Arbeitgeber der betroffenen Arbeitnehmerin oder dem betroffenen Arbeitnehmer in Abweichung vom Arbeitsvertrag bei gleicher Entlöhnung eine gleichwertige Ersatzarbeit zu, die von zu Hause aus erledigt werden kann. Er trifft zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.
  3. Ist aus betrieblichen Gründen die Präsenz besonders gefährdeter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort ganz oder teilweise unabdingbar, so dürfen diese in ihrer angestammten Tätigkeit vor Ort beschäftigt werden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
      

    a) Der Arbeitsplatz ist so ausgestaltet, dass jeder enge Kontakt mit anderen Personen ausgeschlossen ist, namentlich indem ein Einzelraum oder ein klar abgegrenzter Arbeitsbereich unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 2 Metern zur Verfügung gestellt wird.

    b) In Fällen, in denen ein enger Kontakt nicht jederzeit vermieden werden kann, werden angemessene Schutzmassnahmen nach dem STOP-Prinzip ergriffen (Substitution, technische Massnahmen, organisatorische Massnahmen, persönliche Schutzausrüstung).

  4. Ist es nicht möglich, die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach den Punkte 1–3 zu beschäftigen, so weist ihnen der Arbeitgeber in Abweichung vom Arbeitsvertrag bei gleicher Entlöhnung eine gleichwertige Ersatzarbeit vor Ort zu, bei der die Vorgaben nach Punkt 3 Buchstaben a und b erfüllt sind.

  5. Bevor der Arbeitgeber die vorgesehenen Massnahmen trifft, hört er die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an.

  6. Die betroffene Arbeitnehmerin oder der betroffene Arbeitnehmer kann die Übernahme einer ihr oder ihm zugewiesenen Arbeit ablehnen, wenn der Arbeitgeber die Voraussetzungen nach den Punkten 1–4 nicht erfüllt oder wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus trotz der vom Arbeitgeber getroffenen Massnahmen nach den Punkten 3 und 4 aus besonderen Gründen als zu hoch für sich erachtet. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

  7. Ist es nicht möglich, die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach den Punkten 1-4 zu beschäftigen, oder lehnen diese die zugewiesene Arbeit im Sinne von Punkt 6 ab, so stellt der Arbeitgeber sie unter Lohnfortzahlung frei.

  8. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

 

Isolierung und Quarantäne von Mitarbeitenden

Anweisung Selbst-Isolation (BAG)

Anweisung Selbst-Quarantäne (BAG)

Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne (BAG)

Alters- und Pflegeheime, Spitexdienste

 

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