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Ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Graubünden bearbeitet am Computer ein Radarbild
 

Nebst der Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrsstrafsachenrapporten sowie der Bearbeitung von Geschwindigkeitsgeschäften, fällt auch die Bearbeitung und das Controlling von Ordnungsbussen der Kantonspolizei, der Gemeinden und der Grenzwache in den Kompetenzbereich der Verkehrsadministration (VA).

Die VA arbeitet eng mit dem Dienst Finanzen zusammen, da Teile des Inkassowesens ebenfalls in den Bereich der Verkehrsadministration fallen. Weitere Aufgaben sind Rechtshilfeverfahren im In- und Ausland, Ripol-Ausschreibungen sowie die Ausbildung von Gemeindefunktionären im Ordnungsbussenbereich. Die VA stellt zugleich auch das Bindeglied zwischen der Staatsanwaltschaft und weiteren Behörden im In- und Ausland sicher.

In die Dienststelle Verkehrsadministration sind die Dienstgruppen „Verkehrsregistratur“ und „Radarbüro“ integriert. Diese beiden Fachbereiche verrichten folgende Tätigkeiten:

Verkehrsregistratur

Bei der Verkehrsregistratur werden die sogenannten Eckdaten bei sämtlichen Verkehrsrapporten der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Chur in elektronischer Form vorerst geprüft. Abschliessend wird der Rapport in einem weiteren Schritt in Papierform auf dessen Vollständigkeit kontrolliert und dann an die Staatsanwaltschaft zur Beurteilung weitergeleitet.

Radarbüro

Im Radarbüro werden sämtliche Geschwindigkeitsfälle der herkömmlichen Radargeräte bis zur Laser-(Pistole) und Nachfahrmessung mit neutralen Polizeifahrzeugen und integriertem Mess- und Videosystem sowie der Geschwindigkeitsfestanlagen eingelesen. Die Bilder und Daten werden im System verarbeitet und anschliessend den fehlbaren Personen im Ordnungsbussenbereich zur Zahlung zugestellt. Fälle, welche nicht im Ordnungsbussenbereich behandelt werden können, werden mittels Rapport an das Gericht zur Beurteilung weitergeleitet.