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Die Verkehrspolizei und ihre Aufgaben

Das Weg- und Strassennetz spielt im topografisch anspruchsvollen Kanton Graubünden eine wichtige und zentrale Rolle, sei es für die Erschliessung der einzelnen Talschaften oder als Teil der Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Zurzeit teilt sich das 1'589 km lange kantonale Strassennetz in 222 km Nationalstrasse, 541 km Hauptstrassen und 826 km Nebenstrassen auf.

Mobilität

Die hohe und geschätzte Mobilität auf dem gut ausgebauten Strassennetz wirft auch ihre Schatten in Bezug auf die Unfallentwicklung. Allerdings ist trotz steigendem Fahrzeugbestand die Zahl der Unfälle tendenziell rückläufig. Spitzenreiter bei den Unfallursachen sind zu hohe Geschwindigkeiten, Missachtung des Vortrittsrechtes und Unaufmerksamkeit. Rund ein Drittel aller Unfälle sind Selbstunfälle. Bei den Selbstunfällen sind zu hohe Geschwindigkeiten und Einwirkung von Alkohol die Hauptunfallursachen.

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit dient die Unfallauswertung. Daraus resultieren nicht nur statistische Angaben über die Unfallhäufigkeiten, sondern viel mehr Erkenntnisse über Unfallschwerpunkte, die es durch bauliche oder signalisationstechnische Massnahmen zu entschärfen gilt.

Schwerpunktkontrollen

Im Zentrum der verkehrspolizeilichen Tätigkeiten steht die Verbesserung des Verkehrsklimas mit dem Ziel, die Sicherheit auf subjektiver und objektiver Basis im Strassenverkehr zu erreichen. Diese Ziele können jedoch nur mit spezifischen Kontrollen erreicht werden. Im Rahmen der Unfallprävention und der Verkehrssicherheit sind situative und zielorientierte Kontrollen auf kantonaler Ebene ein Muss. In Zusammenarbeit mit der Regionenpolizei werden im ganzen Kanton permanent Schwerpunktaktionen durchgeführt.