Navigation

Inhaltsbereich

Damit ein landwirtschaftlicher Betrieb berechtigt ist, Direktzahlungen zu beziehen, müssen die Anforderungen des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) auf dem gesamten Betrieb gemäss Art. 11 der Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft erfülllt sein (DZV; SR 910.13).

Der ÖLN umfasst:

  • die Haltung der Nutztiere nach der Tierschutzgesetzgebung (Art. 12 DZV)
  • eine ausgeglichene Düngerbilanz (Art. 13 DZV)
  • einen angemessenen Anteil an Biodiversitätsförderflächen (Art. 14 DZV)
  • die vorschriftsgemässe Bewirtschaftung von Objekten in Inventaren von nationaler Bedeutung (Art.15 DZV)
  • eine geregelte Fruchtfolge (Art. 16 DZV)
  • einen geeigneten Bodenschutz (Art. 17 DZV)
  • die gezielte Auswahl und Anwendung der Pflanzenschutzmittel (Art. 18 DZV)
  • Vorgaben betreffend Saat- und Pflanzgut (Art. 19 DZV)
  • Vorgaben betreffend Spezialkulturen (Art. 20 DZV)
  • Vorgaben betreffend Pufferstreifen (Art. 21 DZV)

Konkrete Regelungen zu den Artikeln sind im Anhang 1 der DZV festgelegt. Details finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) und in den Richtlinien für den ökologischen Leistungnachweis der Koordinationsgruppe Richtlinien Tessin und Deutschschweiz (KIP).

Nachweispflicht

Jeder Bewirtschafter und jede Bewirtschafterin muss den Nachweis erbringen, dass der ÖLN auf dem gesamten Betrieb erfüllt ist (Art. 101 DZV). Dazu beauftragt er/sie eine Kontrollorganisation.