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Wer Direktzahlungen beziehen will, muss dies bis am 31. August des Vorjahres melden (Art. 97 der Verordnung über die Direktzahlungen in der Landwirtschaft, DZV; SR 910.13). Die Anmeldung umfasst den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) und alle gewünschten Direktzahlungsarten, darunter insbesondere die Produktionssystembeiträge GMF, Bio, BTS/RAUS und Extenso. Diese Anmeldung ist nötig, damit die Kontrollen koordiniert werden können. Für bestehende Betriebe findet die Anmeldung über das Agriportal statt.

Neue Betriebe können mit dem Formular "Neuanmeldung Landwirtschaftsbetrieb" gemeldet werden. Das Amt für Landwirtschaft legt mit der Betriebsanerkennung fest, ob ein neuer Betrieb berechtigt ist, Direktzahlungen zu erhalten (Art. 29a, Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen, LBV; 910.91). Gemeinsam mit der Neuanmeldung des Landwirtschaftsbetriebes kann die Anmeldung für die Direktzahlungen mittels Papierformular eingereicht werden.

Die Direktzahlungen werden nur auf Gesuch hin entrichtet. Dieses Gesuch stellen die Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen von Ganzjahresbetrieben anlässlich der Strukturdatenerhebung im Januar/Februar des Beitragsjahres (Art. 98 DZV). Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass Angaben geändert werden müssen, ist der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin verpflichtet, dies vor der Anpassung der Bewirtschaftung zu melden (Art. 100 DZV).

Das Gesuch für Beiträge im Sömmerungsgebiet ist zwischen dem 1. und dem 31. August einzureichen. Die Gesuche werden über die Gemeinden dem Amt für Landwirtschaft und Geoinformation eingereicht.