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Biodiversität und Vernetzung

Mit Biodiversitätsbeiträgen werden naturnahe Lebensräume für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt im Landwirtschaftsgebiet aufgewertet, neu geschaffen und vernetzt.

Die früheren Beiträge für den ökologischen Ausgleich, die biologische Qualität und die Vernetzung wurden im Rahmen der Agrarpolitik 2014–2017 zu den Biodiversitätsbeiträgen fusioniert. Mit diesen Beiträgen wird die Arten- und Lebensraumvielfalt gefördert.

Es werden drei Typen von Beiträgen ausgerichtet. Die sogenannten Biodiversitätsförderflächen werden mit Beiträgen für die Qualität (zwei Qualitätsstufen) und für die Vernetzung gefördert.

Qualitätsstufe I

Die Bewirtschaftenden können Biodiversitätsförderflächen (BFF) der QI selbständig an der Strukturerhebung im Frühling an- und anmelden. Die Verpflichtungsdauer beträgt acht Jahre. 

 Qualitätsstufe II

Beiträge der QII werden ausgerichtet, wenn die Flächen der QI entsprechen und zusätzlich botanische Qualität oder für die Biodiversität förderliche Strukturen aufweisen. Bei der Betriebsberatung, welche im Rahmen des Vernetzungsprojekts stattfindet, werden die Flächen durch ein Ökobüro aufgenommen. Die Verpflichtungsdauer beträgt acht Jahre.

 Vernetzungsbeiträge

Vernetzungsbeiträge setzen die Lancierung eines Vernetzungsprojekts mit kommunaler Trägerschaft voraus. Vernetzungsprojekte werden mittels Bewirtschaftungsverträgen umgesetzt.